Montag, 28. Dezember 2009

The Best Shot

Ich habe jetzt einen neuen Blog. Er trägt den Titel "TheBestShot" und ich werde ihn ab jetzt zusätzlich zu diesem hier führen. Die Posts dort werden zahlreicher und von wesentlich geringerem Umfang sein als in diesem Blog.
Faustregel: Längere und wichtigere Dinge hier, der ganze Rest dort.

expanding,
PRODIGY

Sonntag, 13. Dezember 2009

Die Rechnung, bitte!

Aufgabe:
 Physik-Hausaufgaben. Und weder Blatt noch Hefter. Was tun?

Lösung:


1. Das erstbeste Stück Papier nehmen.


2. Die Rechung auf der Rückseite aufschreiben.
3. Die Lösungen online eintragen.

Rechnung zu Rechnung,
PRODIGY

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Alive, so alive


I'm pushing an elephant up the stairs,
I'm tossing up punchlines that were never there.
Over my shoulder a piano falls,
Crashing to the ground.

I'm breaking through!
I'm bending spoons!
I'm keeping flowers in full bloom,
I'm looking for answers from the great beyond.

[R.E.M. - The Great Beyond]

Dienstag, 8. Dezember 2009

Queen & Paul Rodgers just got me with that one

"
Lately I've been hard to reach, I've been too long on my own.
Everybody has a private world where they can be alone.
Are you calling me?
Are you trying to get through?
Are you reaching out for me,
like I'm reaching out for you?

One way conversations going on inside my head.
Everybody has a secret world where too much is unsaid.
Are you calling me?
Are you trying to get through?
Are you reaching out for me,
like I'm reaching out for you?
"

PRODIGY

Der Calvados kostet 40€.


rumgetränkte Löffelbiskuits mit Apfelmus und Apfelstückchen


Mascarpone


Apfelmus-Calvados-Tiramisu. Zwar ohne Calvados, dafür mit Rum.


nourishing,
PRODIGY

Samstag, 28. November 2009

underground.

Underneath the bridge
The tarp has sprung a leak.
And the animals I've trapped
Have all become my pets.
And I'm livin' off of grass
And the drippings of my ceiling.
It's okay to eat fish
'cause they don't have any feelings.

[woche]


Ich öffne mit größter Mühe das Apfelmusglas. Und noch ein zweites. Beider Inhalt ist schimmelig. Was haben wir gelacht. Gelacht und gekotzt.



A.P.R. = 180°,
PRODIGY

Montag, 23. November 2009

Bright Lights

Wo fängt man an?
Lange schrieb ich nicht. Denn was interessiert schon die Uni oder das Studium, wenn niemand stirbt oder verstümmelt wird? Und wo ist der Hass, der sonst die Einträge nährt?
Inzwischen gab es vielleicht doch das Eine. oder Andere.
Berlin rief mich erneut.

In der Straßenbahn sitzt mir ein Rentnerpaar gegenüber, das beschließt, mit dem Riesenrad auf dem Weihnachtsmarkt zu fahren. Sie sehen sehr glücklich aus. Glück darf ich selbst auch fabrizieren. Glück in Lebkuchenteigform.


Placebo rufen mich. 3h Beschallung später verpassen wir den letzten McDonalds vor der Autobahn. Bei einer Rast haben wir die beste Idee aller Zeiten: wir beschließen, im Dunkeln durch den Wald zu einem nahe gelegenen See zu laufen.
Wir schaffen es nicht ganz, uns in der Dunkelheit zurechtzufinden, aber unser kurzer Ausflug wird mit einem wundervollen Sternenhimmel belohnt.
Die Straße und mit ihr die launischen LKW-Fahrer haben uns wieder.

Ohne Schlaf geht es in den Montag, es ist schließlich wieder Vorlesung. Ja, ich kann nach einem Konzert noch 300km nach Hause fahren und gleich im Anschluss zur Uni gehen.

38h,
PRODIGY

Mittwoch, 4. November 2009

"Schlückchen?"

Hier geht's ab. In den Vorlesungen beschießt der Anorganik-Professor die Zuhörerschaft mit Tennisbällen aus einer goldenen Kanone (kein Witz), vermittelt Heimatbewusstsein ("Für echte Mecklenburger beginnt Sachsen unterhalb der Peene.") und träumt von einem Tiefenrauscherlebnis.

Heute fiel der erste Schnee. Endlich Winter. Die Herbstdepressionen werden unter Glühwein und Schnee begraben.

es gibt mehr. doch nicht hier.

this is everyday-shit.
PRODIGY

Donnerstag, 29. Oktober 2009

We broke, broke, broke, phi broke

don't spend no money,
ain't got no clothes,
ain't got no cars,
ain't got no hoes.

got no money,
got no clothes,
ain't got no cars,
can't get no hoes.



Die letzte Scheibe Käse liegt auf der Stulle und ich gucke in den glühend roten Abendhimmel und sinniere über die nahe Zukunft. Eine Möwe fliegt an mein Fenster. Sie will etwas haben. 'Hier sind die Möwen wie Tauben', denke ich und bin traurig, denn ich habe nichts mehr. Nichts, was ich entbehren und ihr geben könnte, obwohl ich doch so tierlieb bin. Also bewerfe ich sie mit einem 2200 Seiten dicken Buch über Anorganische Chemie und brate den toten Möwenkörper in einer viel zu kleinen Pfanne ohne Fett oder Öl drin und esse ihn. Natürlich ohne Gewürze oder dergleichen.

putting the "star" in starvation,
PRODIGY

Montag, 19. Oktober 2009

lets get physical

Interessant was mal die Elite des Landes werden wird.

"Das ist doch ein senkrechter Wurf!"
Das war ein ernst gemeinter Ausspruch eines Kommilitonen.
Ich denke angesichts der Aufgabe zuerst er mache einen Witz, doch er meint es ernst.
Ich atme einmal tief durch und sage dann so ruhig ich kann:

"Nein. Eine startende Rakete ist nicht das Gleiche wie ein in die Luft geworfener Ball. "

edifying,
PRODIGY

Montag, 12. Oktober 2009

hydrazin

Es ist gerade kurz nach halb Sieben und ich habe noch etwas Zeit, also schreie ich ohne Vorwarnung "ich habe keine Lust, jetzt zu hetzen, verdammt" in die müde Wohnung, deren Leere nur durch meine nette Mitbewohnerin gemildert wird. In der Küche steht sie und guckt mich verdutzt an, vielleicht weil sie noch nie früh am Morgen sinn-und grundlos angebrüllt wurde. Das Studium bringt Veränderungen mit sich. Sie lässt mich stehen und ich hole mir 2 Scheiben Brot, die ich mit ordentlich Käse und Marmelade esse und mich dabei nihil agere delectat denken höre. Nachdem ich mir einen zweiten Apfel genommen habe, mache mich auf zum ersten Tag an der Uni.

In knapp 4 h wird mir Essentielles ins Hirn gefeuert. Einer der Professoren kündigt an, klingelnde Handys in konzentrierter Schwefelsäure zu zersetzen. Zur Untermauerung seiner Drohung dürfen wir ein bereits geschundenes Exemplar begutachten.

AUF ZUR BIBLIOTHEK!
Etwa 400 gesparte Euro später gibt's das erste (gute!) Essen in der Mensa.

Kurze Ratlosigkeit, als wir erfahren, dass wir uns für das letzte Event leider nicht im richtigen Stadtviertel befinden. Wir zucken die Schultern und kaufen erstmal Laborutensilien.
Später stellt sich heraus, dass besagte Veranstaltung gar nicht stattfindet. Glück gehabt.

Der erste Tag an der Uni neigt sich dem Ende zu, einen Einkauf später sitze ich wieder daheim und esse Abendbrot und warte auf den Alltag.

zuversichtlich,
PRODIGY

Samstag, 3. Oktober 2009

Alles Neu

Angekommen.
Ausgeladen.
Angeeignet.
Aufgebaut.
Ausgeruht.
Alliteriert.

Das war gestern. Das war mein Umzug. Ich bin jetzt Rostocker.
Ich traf auch einen meiner Mitbewohner. Er hört HipHop. Ich halte mit Tool dagegen. Wir teilen uns Flatrate und Geschirr. Heute kam Nummer 3 im Bunde an. Sie zieht nur einen Tag nach mir ein, nochmal Glück gehabt.

Heute war ich draußen und habe die Gegend erkundet. Daumen hoch. Viel besser könnt's nicht sein.
Jetzt mach ich Listen mit Dingen, die ich noch brauche und die ich ab Montag besorgen werde und räume Sachen hin und her.

Mehr muss jetzt nicht sein. Fotos auch noch nicht, mach ich nach und nach.

vernacular,
PRODIGY

Mittwoch, 30. September 2009

like blood to a vampire

Heute hab ich zum ersten Mal Blut gespendet.

Die Spendestelle ist nicht leicht auszumachen. Zwei einladende Schranken, einen Infozettel an der Tür (vielleicht leuchtet er ja im Dunkeln!?) und eine Treppe später drücke ich gegen eine Tür und nichts passiert. Ich versuche es nochmal, wieder passiert nichts.
Denn man muss ziehen. Sowas, hoffentlich hat's keiner gesehen, denke ich bei mir und gehe hinein. Das Erste was mir ins Auge fällt, ist ein mich anfeixender Mann, der einige Meter entfernt an einem Tisch sitzt und ein Marmeladenbrötchen isst. Es ist eine Glastür und natürlich hat er mitbekommen, wie ich fast an ihr gescheitert wäre. So much for a fancy entrance. Mist.

Ich stehe im Esszimmer für diejenigen, die sich nach ihrer Spende mit Leckerem stärken. Na warte, "I'll be back" schreie ich dem gehässig Lachenden in Gedanken entgegen und wende mich zur Annahmestelle.
"Hallo, ich möchte gerne Blut spenden." - Ich komme mir vor wie Loriot in der Szene aus Papa ante portas, in der er den Lebensmittelladen betritt und laut verkündet "Meine Name ist Lohse. Ich kaufe hier ein." und muss mich kurz zusammenreißen, um nicht loszulachen.

Personalien vorgezeigt und einen Taschenkalender in die Hand gedrückt bekommen. Dazu noch den obligatorischen Ja/Nein - Fragebogen. "Versuchen sie bitte, ihn auszufüllen." - Hmm, kein leichtes Unterfangen mit Abitur nach nur 12 Jahren.

Juhu, ich bin weder Afrikaner oder Weltreisender, noch schwul, prostituiert, drogensüchtig, ein Häftling oder leide an Tollwut, AIDS oder anderen bösen Krankheiten, also ab ins Labor. Blutuntersuchung.

Mit einem wunderschönen (sic!) Hämoglobinwert und 36°C Körpertemperatur bin ich gut genug. Nun ab zum Doktor.

Beim Doktor.

Der Doktor, im Folgenden nur noch Dr. Doc genannt, geht den Fragebogen auswertenderweise mit mir durch, misst meinen Blutdruck ("der ist gut"), verdonnert mich zu 4 Bechern Cola (Coca) und schickt mich anschließend zur Entnahmestelle.

Orange Liegen erwarten mich. Pieks. Die Schwester will sich unterhalten, sagt, ihr sei so langweilig. Sie tanzt zur Musik aus dem Radio, macht Smalltalk und erklärt mir, wie Spenden bei anderen Spendediensten wie Haema ablaufen und wie oft man spenden kann etc. .

Mein Blut fließt langsam.

Als es vorbei ist, bin ich 500ml Blut ärmer, aber kriege zum Ausgleich gleich nochmal 'ne Cola.
Ich bin erstaunt, wie problemlos mein Körper den Blutverlust wegsteckt, denn ich sah mich in meinen Ängsten bereits mit einem Kreislaufkollaps auf dem Boden liegen, doch ich spüre rein gar nichts. Selbst die Schwester scheint es kaum glauben zu können, prüft ungläubig nochmal meinen Puls und gibt ein "Oh, wow, nicht schlecht" von sich. Vielleicht hat mein Puls den gleichen Rhythmus wie Boom Boom Pow von den Black Eyed Peas, wer weiss.

Ich mache meine anfangs in Gedanken formulierte Drohung wahr, doch der Marmeladen-Typ ist schon weg. Sei's drum. Ein Käsebrötchen und einen Traubensaft später hole ich meine Sachen, verabschiede mich und gehe.

Ich werde wohl wieder spenden, wenn ich darf. Das nächste Mal lasse ich mich allerdings bezahlen :D

benevolent,
PRODIGY

Montag, 21. September 2009

Ich bin der und der

Vor kurzem bekam ich meine Studienbescheinigung. Vor einiger Zeit schon stellte ich meinen BAföG-Antrag. Natürlich will ich, dass mein Antrag auf's Schnellstmöglichste bearbeitet wird. Deshalb wollte ich mein Aktenzeichen wissen, damit ich meine Studienbescheinigung mitsamt Aktenzeichen nachreichen kann und sie nicht aufgrund der behördeninternen Bürokratie noch 'ne Woche auf ihr Antragsgegenstück warten muss und sofort zugeordnet und bearbeitet werden kann.

Dann ruf' ich halt einfach mal an!

Eine Durchstellung, zwei Warteschleifen, eine Tastenwahl, eine sekretarielle Auskunft, eine eigene Durchwahl und eine weitere Durchstellung später bin ich bereits am Ziel.

Aktenzeichen darf nicht ohne weiteres rausgegeben werden, schon gar nicht an Fremde, da müsse ich schon beweisen, dass ich der bin, der ich vorgebe zu sein. Ich überlege kurz ob das per Telefon möglich ist und verfalle in eine zweisekündige Zukunftsvision, in der digitalisierte DNA-Sequenzen schnell und einfach elektronisch übermittelt werden können, was die ganze Identifikation- und Vertraulichkeit-am-Telefon-Problematik revolutioniert.

Das nennt sich dann "iGene".

Angeblich kann man nämlich mit dem Aktenzeichen meines Antrages "so einiges anstellen". Die Frage "Was denn genau?" bringe ich allerdings nicht mehr über die Lippen, stattdessen werde ich über die schnelle und unfehlbare Bearbeitungsweise der Behörde (kleiner Tipp: fängt mit A an und hört mit Z auf) aufgeklärt und mir wurde eine schnelle Bearbeitung versichert.
Jaja, ich lege ja schon auf und lasse sie ihr Mettbrötchen weiteressen.
My intentions were good.

Das Gespräch war so schnell vorbei, dass mein Mikrowellenmittag (Nudelreste mit Pestoresten, vermischt mit Käseresten - Ich guck beim Triathlon nur zu) noch gar nicht fertig war.

Ich beschließe, der Behörde zu vertrauen und die Studienbescheinigung so loszuschicken, da ich gar keine andere Wahl habe und hoffe, dass der Spaß nicht länger als 6 oder 7 Wochen dauert.

sonst:
: Samstag sagten 3 immergute Bands "hallo" und gingen erst wieder nach Stunden.
: bin begeistert von diesem Cover


bei-bei-bei-bei-beipflichten,
PRODIGY

Montag, 14. September 2009

Euklidischer Raum ist nicht alles

Ich wurde von romantisch-sozialistischen, naturalistisch ausgerichten, in ihrer Gesamtheit semi-intellektuellen Atheisten erzogen. Die Milch gab's für mich nur mit der Flasche. Trotzdem kenne ich die Bedeutung des Ausdrucks "Hilfsbereitschaft", da Film und Fernsehen bei mir ab dem achten Lebensjahr als Sinn- und Lebensratgeber fungierten.

So war es nur konsequent, dass ich mich letzten Freitag bereiterklärte, einer Freundin bei ihrem Umzug zu helfen. 5 Menschen helfen 2 Menschen bei ihrem Umzug in die große Stadt.
Es gab nicht viele Probleme, dafür aber große.
Wie bekommt man in einen Umzugswagen mit einem Ladevermögen von etwa 14m³ all die Sachen, also Bettgestelle, ca. 20 Kisten, Sessel, Couch, Lampen, Schränke, Regale, Tische, sprich das gesamte Inventar des Hauses in einen Raum, der einfach nicht genug Platz bietet, kurz: Wie sorgt man dafür, dass der verfügbare Raum größer ist, als der tatsächliche Raum? Wie kann ein Raum von innen größer sein als von außen?

Die Antwort: Zauberei.

Da aber oben genannte Erziehung nicht erlaubt, dass ich Zauberei auch nur in Erwägung ziehe, muss etwas anderes her.
Letztlich mussten wir uns also mit einer atemberaubenden rumrücken - zurechtrücken - klemmen - quetschen - richten - drücken - alles nochmal neu - verstauen - Technik begnügen, einer Anstrengung, die jedoch schon zu spät für den Aufbau des real existierenden Sozialismus kam, aber grade noch reichte, um die euklidische Geometrie auszutricksen.

[Ein Foto des so entstandenen Kunstwerks wird so schnell wie möglich nachgereicht.]

mathemagical,
PRODIGY

Dienstag, 8. September 2009

Resteessen

Nachdem ich, aus offensichtlichen Gründen, in letzter Zeit nicht mehr sehr motiviert war, einen Eintrag zu verfassen, erreichte mich ein kleiner Motivationsschub seitens Marietheres', (sorry Maries), die darauf bestand hier explizit namentlich genannt zu werden. Ist dies 'Das Ende der Anonymität'? Werde ich meinen Blogtitel ändern? Natürlich nicht, du Trottel.
Nun stand ich vor der Wahl hier entweder einen kurzen Überblick dessen zu geben, was mich in letzter Zeit umtrieb oder aber einen erschöpfend langen Eintrag zu verfassen um dann wieder zu warten.

Guess what.

Da ich einen erheblichen Teil meiner Freizeit damit zubrachte, mir diverse Filme anzusehen, möchte ich hier nun zu einigen dieser Filme eine kurze Einschätzung abliefern.

Star Trek. ganz ehrlich: WAS SOLLTE DAS DENN? Schlimm genug, dass man den Charakterschau-verwöhnten Trekkies einen flachen Action-Streifen voller logischer Fehler und einer Riesenportion Haudrauf-Anspielungen vorsetzt. Doch auch der wohl schlechteste Bösewicht aller Zeiten ("Meine Welt ist zerstört, du [Spock] hast Schuld und deswegen töte ich alles und jeden mit meinem übertrieben kompliziert designten Schiff.") und die schlecht zusammengeschusterte Geschichte tun ihr übriges, um einem den Spaß gehörig zu vermiesen. Am Ende macht's groß Bumm und alle sind Freunde.
Der Film ist nicht, was er sein will. Er schafft es nicht, über eine Karikatur hinauszukommen.
1/5

Superman Returns. Noch nie hab ich mir so gewünscht, Lex Luthor (gespielt von Kevin Spacey) würde gewinnen. Der Plan ist zwar der gleiche wie im ersten Superman-Film, nämlich Landgewinnung, nur diesmal mit Kryptonit-Kristallen anstatt mit Atomraketen, doch die Darstellung des Charakters ist besser als die Hackmans. Superman-Kent ist superlangweilig; noch schlimmer Lois. Keine der beiden Figuren wird sympatisch. Da ist Superman, der Lois offenbar geschwängert hat, um dann eine Fünfjährige Reise durch's All zu machen um festzustellen: Oh, Krypton ist ja echt explodiert, schade - um dann, zurück auf der Erde festzustellen, dass sie sich einen anderen Typen geangelt hat. Am Ende schmeißt Superman einen Kontinent in den Weltraum, dann sagt der Patchwork-Superdaddy seinem Supersohn gute Nacht und denkt sich: ist schon okay, halt dumm gelaufen, soll sie doch ihren Typen behalten und der dann meinen Sohn großziehen. Ich bin dann mal weg.
Happy End.
2/5

Watchmen. Hammer. Da bleibt gar nicht viel zu sagen, der Film hatte zwar seine Längen, die 3h lohnen sich aber trotzdem. Wenn man positive Superheldenfilme mag und gerne wie Spiderman oder Superman losdüsen und Menschen retten möchte, dann sollte man diesen Film besser nicht sehen. Keiner der Charaktere ist wirklich sympathisch. The Comedian ist ein verrückter Psychopath; Dr. Manhattan, der einzige mit echten Superkräften, kümmert sich aufgrund seiner Allmacht einen Dreck um die Menschen, Rorschach ist ein gewaltätiger Irrer usw. - Sehenswert.
4/5

Inglorious Basterds. Tarantino. Kino in Höchstform. Ein Genuss. Keine vielen Worte hier. Ansehen.
5/5

I am Legend. In diesem Re-re-remake von The Last Man on Earth ist Will Smith ganz allein unterwegs. Zwar ist das nicht seine erste One-Man-Show (I,Robot; Ali; Das Streben nach Glück) aber diesmal treibt er es auf die Spitze. Allein als einziger immuner Mensch weit und breit arbeitet er jahrelang an einem Heilmittel gegen den Virus, der fast die gesamte Menschheit ausgelöscht hat. Sehr gutes Spiel von Will Smith mit einigen sehr traurigen Momenten.
Abzüge nur für die infizierten "Mutanten".
4/5

Sweeney Todd - The Demon Barber of Fleet Street. Bei einem Tim Burton-Film mit Johny Depp in der Hauptrolle kann nicht viel schief gehen. Hier auch nicht. Die alte Geschichte wird hier in Musical-Form präsentiert. Meines Wissens nach der einzige Film, in dem Johnny Depp mehr singt als "get along little doggies". Ich sah noch nie so viele durchgeschnittene Kehlen. Wer auf Tim Burton-Optik steht, die Frau aus Fight Club gut fand und sehen will, wie Johnny Depp Sasha Baron Cohen tötet, möge sich bitte diesen Film ansehen.
4/5

Genug der Filme. Ich sagte erschöpfend langer Eintrag und das meinte ich auch.
Am Montag hieß es für mich und 4 Gleichgesinnte: Einmal um den See bitte. Welcher See? Der lange mit der Leiche drin. 38 km Strecke, oder 42km? auf jeden Fall genug. Ein 4,5 stündiges Abenteuer. Warum? Darum!
Der einzige Überlebende zeigt nun Bilder des Grauens.


Bilder
Fünf Wanderer

nach dem 30. Breitengrad

Marmeladenfleischbrot

früher gab's hier Häuser



been there, done that.
PRODIGY

Sonntag, 23. August 2009

Fucking the Future

Hier geht es nicht um mich.

Um vorab allen Neidern, Kritikern, Jungfrauen und Philosophiestudenten die Munition zu nehmen: es wäre ihm sowieso egal.

Um wen geht es?
Hauptsächlich und erstrangig um ihn:

Stefan Marx
, ästhetizistischer Fotograf, ist nun endlich 20 und wird ab Oktober in Berlin zuhause sein. Dort wird er zur Tarnung Kultur und Technik an der TU Berlin studieren und gegen Ende des Jahres mit den Dreharbeiten zu seinem ersten Kurzfilm beginnen, der in die Geschichte eingehen wird.


hinzu:

Florian Abe, gescheiterter Student, kehrt ebenfalls nach Deutschland zurück, um sich dem privaten Studium des Kapitalismus zu widmen, sowie um in der Großstadt Feldversuche zur avantgardistischen intersexuellen Kommunikation und dem urbanen Paarungsverhalten von menschlichen und menschenähnlichen Lebewesen durchzuführen.

Stefan Marx (copyright infringement intended)


PRODIGY

Dienstag, 18. August 2009

rated flat

Da komme ich am Montag zurück aus Rostock und im Gepäck träge ich die Kopie meines unterzeichneten Mietvertrages.
Ab 01.10.2009 bin ich dann offiziell Eigentümer von 20m² Lebensraum in bester Umgebung.
Nach Abzug der absurd hohen Miete bleiben mir dann noch etwa 300€ zum monatlichen Überleben.

Das war's auch schon mit den Neuigkeiten, ich übe mich im Geschenkeeinpacken und suche nach günstigen Möbeln und gucke mir als zukünftiger Dauerkunde mal die Interconnex-Preise an.
Freunde feierten Geburtstage oder den Erhalt des Führerscheins, andere schliefen als Penner getarnt in den Gärten von Versailles.
Von hier an immer aufwärtser!

delocalized,
PRODIGY

Dienstag, 11. August 2009

genug geredet

Mit 10€ durch Berlin. Und es geht auch. 2 Ausstellungen genossen. gegessen, gelesen, geredet.
Zugesehen, wie bei einem kleinen Mädchen ein Kindheitstrauma produziert wird.

[insert trivial stuff]

Wie es aussieht, werde ich HRO doch im Single-Player-Modus begegnen.

not funny anymore,
PRODIGY

Mittwoch, 29. Juli 2009

7000 Tage

Heute ist es soweit. Heute ist mein 7000. Tag auf diesem Planeten.
Es war ein Mittwoch wie dieser, an dem ich das weiße Licht der Neonröhren eines ostdeutschen Kreissaals erblickte und von da an schonmal für die ersten Jahre genug von der Welt hatte. Aber das ist lange her.


Und wie begehe ich den Tag dieses Heptachilioin?


- nicht schlafen
- 3-und 4 -Raum-Wohnungen suchen
- Haferflocken essen
- Sojamilch trinken (endlich) - ist gar nicht so schlecht wie ich dachte. leider aber so teuer wie ich dachte
- Anno 1701 spielen (4000 Kaufleute, yeah)
- Kimya Dawson hören





no shadows, no reflections here,
PRODIGY

Samstag, 25. Juli 2009

50 Jahre

Großeltern. Hochzeitstag. Goldene Hochzeit. Gutes: Hausgemachtes, Gaststätte. Herzliche Glückwünsche. Hoffe gleichsam hochbejahrt & grauhaarig Hochzeit golden zu halten.

sonstiges:
Ich wollte ursprünglich danach noch zu einer Geburtstagsfeier, bin aber dann doch nicht hingegangen, denn
1. Ich kannte die Person die feierte gar nicht, wäre nur einer Freundin zuliebe mitgegangen.
2. Ich hätte Geld ausgeben müssen und seit Michael keinen inoffiziellen Unterhalt mehr zahlen kann, ist das nicht akzeptabel.
3. Ich hätte auf der Party niemanden gekannt.
4. Ich hatte kein Geschenk.

So blieb ich zu Hause, sah Die fabelhafte Welt der Amélie und spielte Anno 1701 und schreibe nun diesen Eintrag.

38%,
PRODIGY

Mittwoch, 22. Juli 2009

White & Nerdy

Ich bin von meinem Anno 1701 Marathon ganz geschwächt.
Aber ich werde trotzdem nicht aufhören.
Soziales Leben ist überbewertet. Das Internet bietet ja alles, ich muss nicht mehr rausgehen.


Ich kann zwar keine Herzen brechen, Nasen dafür umso besser.
PRODIGY

Sonntag, 19. Juli 2009

Reuniting the Families

Das war eine nette Überraschung. Ich sitze an meinem neuen Laptop und versuche über das Internet Menschenfleisch aufzutreiben, da erfahre ich dass meine Schwester zu Besuch kommen wird. (Mein Handy hat wieder Geld, ich dafür nicht.)

Schön.

Frisch aus Schweden zurückgekehrt kam sie und brachte schwedische Speisen (für mich: dreieckiges Knäckebrot, yeha) mit. Wir aßen schwedische Kekse (Mariekex), tranken Deutschen Kaffee und sahen uns Fotos vom nordischen Paradies an.

Nachdem unser Gespräch abschweift und ich meiner Schwester mal wieder vergeblich versuche zu erklären wie man denn nun sicher die Entfernungen im Weltraum bestimmt ("ja aber da misst doch keiner nach, das kann doch alles falsch sein"), spüre ich seit langem wieder ein echtes "Familien-Gefühl" :D

Es mag sein dass dieser Blogeintrag unspannend und völlig belanglos ist, aber das kann mir zum Glück egal sein.


Es muss nicht immer Zynismus sein,
PRODIGY

Mittwoch, 15. Juli 2009

Aids Party - ey, it's party

Die Nachklänge und Restvibrationen des Abiballs und des anschließenden Besuchs im Coloss (oder Collos? oder Colloss? - Warum musste Patrick nur so früh sterben?) erreichten mich, der ich die letzten Tage im Bett liegend und eine Sommererkältung (Yippi, Sommer!) verarbeitend, deswegen nicht an einem Trip an die Ostsee teilnehmen könnend und deswegen aus Frust ganz viele Vollkornstullen essend und in der Mikrowelle aufgewärmte Ovomaltine trinkend meinen neuen Laptop einweihte, eher ... nicht.


Stattdessen guckte und gucke ich nach Wohnungen in Rostock, weil ich ja in Kürze vorgebe Chemie zu studieren, um einen Vorwand zu haben mit den geilen Chmiestudentinnen Partys zu feiern. Und da macht sich ne Wohnnung ganz gut.

Ansonsten bin ich großteilig (schreibe ich obwohl es nicht ganz zutrifft, verdrehe damit zwar die Tatsachen aber "kleinteilig" klingt einfach echt richtig bescheuert), von Kommunikation abgeschnitten, da ich seit einer Woche kein Geld mehr auf meinem Mobilfunktelefon habe und somit auf die mir gesandten SMS nicht direkt antworten kann. Doch um eine neue Prepaid - Karte zu kaufen müsste ich einen Weg von über 350 m zurücklegen. Daher mache ich das erst morgen. "Morgen". haha.

Unterwegs war ich trotzdem, einmal zur Bank und zurück. Klingt nicht viel, doch mein Shirt sah aus, als wäre ich mit Wasser bespritzt worden. Wurde ich aber nicht. Das sollte an dieser Stelle genügen. Ein Bild gibt's diesmal auch, aber dafür weder eine Moral noch einen Spruch am Ende.




Ich bin hinten links

PRODIGY

Abiball, Überschall

Wow, das war was.

Es ist zuviel passiert, als dass ich die Lust aufbringen könnte, alles in einem Eintrag nochmal Revü, äh, ich meine natürlich Revue passieren zu lassen.

Trotzdem wird das jetzt wohl etwas länger.

So gut gekleidet wie nie zuvor betrat ich die Michael Jackson Gedenkstadthalle, die genug Platz bot, damit es für alle der insgesamt über 800 Gäste schön "kuschelig-gemütlich" wurde.

(vermutlich) Punkt 17.30 Uhr: Einmarsch.

Ich trete meinem Vordermann dreimal in die Hacken, davon zweimal aus Versehen.
sitzen und zuhören.

Nachdem unser Direktor John Banner mit seinen Ausführungen über Autounfälle (die ich nur mit halbem Ohr verfolgte, weil ich die ganze Zeit die Brüste meiner Nachbarin anstarren musste) fertig war, folgte die Zeugnisübergabe. Die Ehrung der besten Schüler.

also wieder sitzen und zuhören.

Dann folgte die beste Schülerrede, die das Barack-Obama-Gymnasium jemals erlebt hat, gehalten von einer guten Freundin (der Annonymität wegen hier nur bezeichnet als S. Duscha ... nein, das ist zu auffällig, dann doch lieber Steffi D.) und natürlich von MIR.

erregt

Großartig. Stühle weggeräumt, Buffett eröffnet.
Heliumluftballons. Gesang und Musik.
Essen, sitzen, reden, sitzen, umherlaufen.

Die Eltern gehen, es wird getanzt, dem überbezahlten DJ befohlen "was von MGMT" zu spielen, in Jahrbücher geschrieben und sich bei denen bedankt, die es verdient haben.

lets get physical

Das war das Wesentliche, denke ich.
Ich hör jetzt nur noch Lady Gaga,
PRODIGY

Freitag, 3. Juli 2009

not born in 89.

Vorbei. Schule.
Zeit. Papierkram.
Spiele. Mudda.
Hitze. Denken.
Tool. Menschen.

endlich. die.
viel. ein wenig.
online. deine.
lauter. wenig.
hören. treffen.

fucked in the head.


the world is mine,
PRODIGY

Samstag, 20. Juni 2009

Ashtray Heart

Schriftliche Prüfungen bestanden!
Latinum bestanden!

Doch noch viel wichtiger: Mein Schlafrhythmus ist wiederhergestellt!

Während ich die Zeit bis zur letzten mündlichen Prüfung über mich ergehen lasse, ist die einzige Frage, die sich mir ernsthaft stellt: Soll ich mir ne Katze für die spätere Wohnung anschaffen?
Darüber wird bei einem guten Wein meditiert.

Highlight: ein Freund schickte mir dieses Video - es ist [ab Minute 20] wahrscheinlich mit das Lustigste, was ich je gesehen habe und zudem auch noch sehr assig.

sonst war nix, nein sonst war nix,
PRODIGY

Mittwoch, 10. Juni 2009

Melatoninstörung

Hm, vielleicht sollte ich mir langsam Sorgen machen. Ich fange gleich nach der Beerdigung von Dom DeLuise damit an. Oder auch nicht, das entscheide ich sowieso per Münzwurf.


holidays

yippiyeah,
PRODIGY

Sonntag, 31. Mai 2009

immergut. pt.2

Jau, das war was.

Mein persönlicher Festival-Höhepunkt war der Auftritt von The Whitest Boy Alive.
Natürlich waren auch andere tolle Bands da, Olli Schulz gefiel sehr, ebenso Die Sterne (trotz überfülltem Zelt aber gerade auch wegen Erlend Øye, der als Gast auf der Bühne richtig abging), Polarkreis 18 legten eine gute Bühnenshow hin, Friska Viljor lösten mich rockenderweise aus einer alkoholinduzierten (Trinkspiel schlecht ist) Apathie und sogar Tomte gefielen dem lallenden Trottel. 19 Jahre - und keinen Tag klüger. Wenigstens war ich nicht verkatert.

Ich spielte füntes Rad am Wagen; weil ich keine Crew hatte, mit der ich da war, parasitierte ich ein paar Freunde, die neben mir ihre Zelte aufgeschlagen hatten und an deren netter Gesellschaft ich mich weiden konnte. So spart man sich die Verpflegung, yeah. Außerdem schlief ich so gut wie nicht, da mich am Ende des 30. eine Kopfschmerzattacke niederriss und ich lustigerweise auch keine Pillen dabeihatte. Doch das soll dem Ganzen keinen Abbruch tun.

Olli Schulz rockt gut

Polarkreis 18 rocken gut

und bevor ich es vergesse:

ICH


Erlend Øye

the smell of Indie has been washed away,
PRODIGY

Donnerstag, 28. Mai 2009

immergut.

Zwei Tage Indiemusik. Morgen ist es soweit. Bands, die zu Recht schon sind wer sie sind; Bands, die zu Unrecht noch nicht sind was sie sein sollten und Bands, die niemals sein werden was sie sein wollen.

Und ich dabei. Allein schon Erlend Øye ist es mir wert. Oh-ho woah-ho.

I smell like Indie,
PRODIGY

Dienstag, 26. Mai 2009

same song & dance

So. Das war's. Mit dem Ende der heutigen Lateinprüfung ging auch die Zeit der schriftlichen Arbeit in der Schule zu Ende. Um eine Freundin zu zitieren: "Oh Wahnsinn, ich kanns noch gar nicht glauben!!!!!!!!!! Das wars mit dem Abi!!!" - Ja, so ist das. Abgesehen von den mündlichen Prüfungen.

Ich bin beim Durchschauen einiger Bilder auf ein paar Handyfotos gestoßen, die ich ganz witzig fand, in Ermangelung besserer Themen werde ich sie einfach mal posten. Hauptfigur ist die Urheberin des obrigen Zitates. don't sue me.


this shit is bananas,
PRODIGY

Sonntag, 24. Mai 2009

dosed.

Ich sehe die Freizeit vorbeischweben und versuche mir hier und da sinnvolle Tätigkeiten aus dem Meer der Möglichkeiten herauszufischen, damit sich mein Gewissen beruhigt und ich, wenn ich später auf ebendiese Zeit zurückblicke, feststelle, sie doch nicht vollends vergeudet zu haben.

So hatte ich dann auch nicht wirklich etwas dagegen, das Dach unserer Gartenlaube zu reparieren (natürlich war das obligatorische Gemecker ["Scheiße, kannst du das nicht selbst?"] inklusive) und dabei allerdings auch mehr zu fluchen, als man es von einem Bürger in Friedenszeiten erwartet.

Auch wirke ich der Sinnlosigkeit meines Daseins entgegen indem ich u.a. gestern einer Freundin half, ihr durch Erdbeerverkauf (hmm... lecker!) eingenommenes Geld zu zählen; mich philosophisch in neue Gefilde wage [siehe Bücherliste] und tatsächlich auch wieder anfange zu schreiben.

Diesen Blogeintrag beginne ich gegen 5.30Uhr morgens, geschlafen hab ich nicht. Es ist meine 21. wache Stunde. Auch die letzen Tage würde ich eher als "nachtorientiert" bezeichen; Vormittage existieren schon gar nicht mehr, der frühe Nachmittag ist mein Morgen. Ich merke, wie sich mein natürlicher Tag/Nacht-Rhythmus zuungunsten des Tages zu verschieben beginnt und ich ab und zu auch gar nicht schlafe. Das muss nicht zwangsläufig als Indikation einer erneuten Insomnie gedeutet werden, aber ich bin gespannt wo das enden wird.

So fliegt die Freizeit weiter; ich gucke ihr zu, springe hoch und picke weiter hier und da etwas heraus und versuche dies dann so gut es geht zu nutzen. Doch ich traue mich noch nicht, ganz und gar mitzufliegen.

Um 9.00Uhr muss ich aufstehen.


you can't always get what you want

"Ja", sach ich,
PRODIGY

Dienstag, 19. Mai 2009

Jesus, when does it end?

Alle schriftlichen Prüfungen liegen hinter mir, sicher alle mehr schlecht als recht absolviert, aber das spielt auch keine Rolle. Zu streben erscheint mir im angesicht des fehlenden n.c. - Drucks momentan auch etwa so sinnvoll wie alkoholfreies Bier.

Die Tage (12.20pm-4.00am) über vegetiere ich unrasiert dahin, begleitet von Musik (Nelly Furtado, Whitest Boy Alive, PeterLicht) und Filmen (Letters from Iwo Jima; Gran Torino).

Inzwischen ernähre ich mich ausschließlich von Tiefkühlbaguetts, Erdbeeren, Milch (noch immer keine Soja-Milch, das kommt aber noch), Brunch ("Teufel") und Pasta mit Pesto, bevorzugt auch mit Käse und Ketchup vermengt und in der Mikrowelle angewärmt - ich freu mich auf das Studentenleben.

Dass in der Tat noch 2 Prüfungen... nein verdammt, es sind sogar mindestens 3 (DREI!), oh...
Also dass noch einiges an Prüfungen auf mich zukommt, betrachte ich als ein Übel, dass ich nicht mehr abwenden kann. Also auch kein Grund zur Aufregung.

[btw., war heute Herrentag? Mein Blutalkoholgehalt sagt Nein.]

Was noch...
Meine neue Brille, endlich hab ich sie.

glasses.

waitin' for the Relapse,
PRODIGY

Donnerstag, 14. Mai 2009

merkwürdig

Ich habe letzte Nacht "Cloverfield" nachgeträumt. Nur eben mit mir und ein paar Freunden als verunsicherte Protagonisten, die in einer düsternen Riesenversion meiner Heimatstadt verzweifelt versuchen, vor einer gewaltigen, alles zerstörenden Alienkreatur zu flüchten.

Ich wüsste zu gerne, was Freud dazu sagen würde.

fear and loathing in N.,
PRODIGY

Mittwoch, 13. Mai 2009

housing formula

Bin gestern bei X-Men Origins: Wolverine (origin: ['ɒrɪdʒɪn] - guess I was right about that) gewesen. Da ist also Sabretooth der Bruder von Wolverine. Sowas. Aber es war mitnichten rausgeworfenes Geld. Überhaupt... so viele vielversprechende Filme zur Zeit, ich kann mich kaum entscheiden, welche es nun wirklich wert sind und welche nicht. Jaja, die Qual der Wahl.
however.

Hab auf ARTE "12 Winter" entdeckt. Ein extrem guter Film mit Jürgen Vogel und Axel Prahl, die im Winter Provinzbanken ausrauben.

Bei einer Lateinkonsultation merkte ich auf einmal, was ich alles nicht mehr so wirklich kann.(KASUSFUNKTIONEN!)

Heute begleiete mein Tag ein seltsames Gefühl von Langeweile. Langeweile ist nicht ganz richtig. Es war besser gesagt das Gefühl einer Unbestimmtheit des Handelns. Es ist zwar etwas zu tun, aber was man tut scheint nicht das zu sein, was man tun könnte oder sollte.
however².

Ich verbrachte den Tag also mit einem Chemieabi, das ich "nur so für Spaß" (hehe) auf Zeit durcharbeitete (LK in 120 min, yeah), und natürlich wieder mit GTA, weil doch draußen so schönes Wetter ist.
Und ich fand mich Hand in Hand mit einem Buch. Und es weckte Erinnerungen.

- ich bin, auf griechisch, und nicht nur auf griechisch, der Antichrist...

weiter,
PRODIGY

Freitag, 8. Mai 2009

outta school pt. 2

Was für eine Stimmung.

Dieser Tag lief ab wie ein Film. Es fing in der Kirche an ( viele Christen in der Klasse ) wo ich Frühstück mit der ganzen Gruppe aß. Action in school. Das erste Bier noch vor um 9. Diesem Schluck Alkohol folgten noch weitere. und weitere, und dann noch mehr (siehe letzter post). Und dann ging es ab. Der letzte Schultag war auch der beste. Gute Menschen, gute Stimmung.

Bilderserie!

Tauziehen Lehrer vs. Schüler

ICH habe gewonnen!

our own personal landing on the moon

und zum Schluss sogar die Beatles


anti-abortion-crew 2009



Ich hinke leicht hinterher. Inzwischen hab ich 75% meiner schriftlichen Abipüfungen hinter mir, ohne zu beschreiben, was ich bei jeder einzelnen dachte, fühlte und hoffte.

kurzgut: keine Prognosen. We'll see, sagte schon Franklin D. Roosevelt. (da macht man so lange Englisch und am Ende geht es nur um's saufen...)



War heute beim Optiker, neue Brille gesucht. In 2 Wochen krieg ich das billige Stück.
Bleibt nur noch die Frage, was ich in den nächsten Tagen machen soll.



What the fuck am I doing?
PRODIGY

Dienstag, 5. Mai 2009

outta school

Wow, das war's.
Während meine Leber Schwerstarbeit leistet, um unser SchoolsOut zu verarbeiten, lese ich zum dritten Mal "Andorra", denn schon in wenigen Stunden schreibe ich mein Deutschabitur.

Ich verlor gestern leider meine Brille, obwohl ich sie doch brauche um cool zu sein. Kollateralschaden, I guess.

Ich bin zu schwach, um noch weiter zu schreiben. Oder um mehr Details reinzubringen.

Also war's das erstmal,
PRODIGY

Samstag, 2. Mai 2009

Yeah, there's always something, isn't it?

Mann, mann, ich hab so lange nicht geschrieben. Ich wsies gar nciht, ob ihc's ncoh knan.

Mylord, was ist geschehen?

Firstly, two sublime friends followed the call of London. Therefore, it is now up to me to lead the battle for duty, elitarism and cynicism on the homefront.

Zweitens schloss sich am Donnerstag der perfekte Kreis, als ich mit derselben Lehrerin (einer ehemaligen Brauerei- und Mälzermeisterin) die letzte Unterrichtsstunde am Joseph-Smith-Gymnasium beendete, mit der ich auch die allererste beging. Da freut sich der Neurotiker.


spirit-week. DRESS UP!


Dass ich mich, nun da alles vorbei ist, seltsam unfertig und unvorbereitet auf all the things that are about to come fühle, versuche ich mit einem leisen "Yeah!" zu überspielen.

Drittestens war ich tatsächlich in der örtlichen Disko (kurz für Diskothek) und leistete, obwohl ich eigentlich zu sehr Elite dafür bin, dem Konglomerat der verschiedenen Mitglieder der low-society meiner Heimatstadt Gesellschaft, da sich etwa 10% eines Viertels der Hälfte der halben Abiturientenschaft dazu entschloss, dem SchoolsOut ein warm-up vorrauszuschicken.


survived

Speaking of white power: ich habe während der Nazi-Demo am 1. Mai, wie man sie hier in der Ostzone traditionell mit der ganzen Familie und den Kameraden begeht, das einzig Richtige getan: Als die spaßgefüllten Straßenschlachten anfingen, kulminierten und endeten, schlief ich, bis meine Katze mich schließlich mit hungrigem Miauen weckte.

Ja, so muss das laufen.


Nun wird gelernt, denn da steht noch irgendsoein Abi bevor.



ein intellenter Abirent,
PRODIGY

Sonntag, 19. April 2009

I need rest.

- Was für ein unglaublicher Himmel -

Ich komme grade von draußen nach Hause (ich habe es mir abgewöhnt, im Freien zu hausen), von dort also, wo sich denen, die Augen zum Sehen haben, immer noch ein fantastischer Sternenhimmel bietet.

Das war tatsächlich das Einzige.

außer:

- in der Bibliothek Zeitungen von 1989 gelesen und darüber gelacht, dass die DDR bis zum Schluss den Schein waren wollte

- im Zebra etwa 13 weiteren Menschen Gesellschaft geleistet, jedoch dann, von der Atmosphäre abgeturnt und von erkältungs- und gesprächsnichtigkeitsinduzierten (WTF?) Hirnschmerzen geplagt, geflohen

- Doppelgeburtstagsfeier miterlebt - nicht so schlecht wie erwartet

- "Ulysses" von James Joice auf die Bücherliste gesetzt


jetzt wird versäumter Schlaf nachgeholt,
PRODIGY

Sonntag, 12. April 2009

Heißheit.

Boah, Ferien. Ich habe in Anbetracht der losen Zeit (hahaha) den Überblick verloren und kann nur noch versuchen, durch bloße Aneinanderreihung die Ereignisse der letzten Tage zu rekonstruieren.

Versuch 1:

Am Montag (oder war es Dienstag? Scheiße, ich glaube es war Dienstag, ja) habe ich das erste (und zugleich letzte) Mal in meinem Leben Gras geraucht (via Bong). Zwar bekam ich keine Angstpsychose, wie ich es immer befürchtet hatte, aber ich fühlte, wie ich -und nicht nur ich- innerhalb kürzester Zeit merklich dümmer wurde.

Wörter wie Heißheit (Achtung, das ist jetzt die Verbindung zur Überschrift!) und das falsche, aber interessante Partizip Perfekt geschmunken gingen aus diesem Zustand hervor.

Never again. Zudem war ich trotz der sehr geringen konsumierten Menge mindestens 13h lang so abgefuckt, dass ich letztlich vollkommen meinen gewohnten Schlafrhythmus zerstörte, den ich mir jetzt mühsam wieder aneignen darf (danke, Lord Henry). Soviel Zeit lasse ich mir nicht noch einmal klauen. nein nein nein.

Versuch 2:

Am Mittwoch war noch irgendeine Studentenparty an der Hochschule, die nach etwa 70% der Gesamtlänge anfing richtig gut zu werden (ein bisschen Rage Against the Machine kann Wunder wirken). Doch da wir in N. wohnen, der Stadt hinter den sieben Bergen, die mit dem süßlichen Gestank der Verwesung behaftet ist, sind solche Studentenpartys (oder wasauchimmer es war ) peinlicherweise bereits so früh zu Ende, dass man sich denkt: Fuck, ich bin erst vor 6 Stunden aufgewacht, was soll ich jetzt nur tun?

Was soll ich nur tun?

Vielleicht am Samstag den letzten Arbeitstag begehen und mich danach etwas sauberer fühlen, mit der Gewissheit, nicht mehr dem Bösen zu dienen. woohoo.

Versuch 3:

misslungen.


Versuch 4:

Oh nein, da sind die letzten Ferien fast vorbei und mir rennt die Zeit davon. Spannend wird es, zu sehen, ob ich es noch schaffe in 2 Tagen 2 Vorträge anzufertigen. Ich sage: Ja.
Die restlichen Ziele, die ich mir in den Ferien setzte, versuchte ich gar nicht erst zu erreichen.


stattdessen:

Großeltern besucht; Sonnenlicht absorbiert und partiell auch reflektiert; keine E-mails beantwortet; Ostern vorüberziehen lassen (das sind so viele Tage, ist es denn überhaupt schon vorbei?) die Sternennächte genossen und dergleichen Unsinn mehr.

An den Rest kann ich mich nicht erinnern.

Speaking of erinnern, ich traf auf einen ehemaligen Mitschüler aus der Grundschule, der - zusammen mit fast allem anderen aus jener Zeit - komplett aus meiner Erinnerung gelöscht wurde. Gut zu wissen, dass wenigstens die Verdrängungsmechanismen gut funktionieren.

???

So. viel geschrieben und wenig gesagt.

ab jetzt wird an der Selbstvervollkommnung gearbeitet,
PRODIGY

Samstag, 4. April 2009

eat the sun

Der gestrige wunderbare Sonnentag verlangt nach Erwähnung.
Natürlich wurde die Zeit genutzt, um sich von GTA-SA zu lösen (body count: 5672).

time for socializing.
Ich machte mich auf den Weg zum Brodaer Strand, der Wind wehte mir angenehm ins Gesicht. Herrliches Wetter. Doch musste ich, am Treffpunkt von Nihilist, Künstler, Wissenschaftler und Soldat angekommen, erstmal eine Zeit lang alleine auf einer Parkbank sitzen. Ich blieb ruhig und las, so als wäre ich ein gottverdammter Intellektueller.
Ich hörte von den Späterkommenden, dass ein Lastwagen mitsamt Anhänger umgekippt war, was einen Stau verursachte, der das pünktliche Erscheinen zu einer schwierigen Angelegenheit gemacht hatte. Spektakulär.

Auf dem Steg liegend und Hippiemusik hörend, ließen wir uns von der Sonne bescheinen; etwas Tavor und "Limetto - gusto del sole" ( der geschmacklich leider nicht hielt, was er versprach) versüßten die Zeit zusätzlich.
Doch mit dem Nichtstun kommt der Hunger. Nahrungssuche. Ich ergatterte dabei tatsächlich das letzte Sandwich, das Kaufland zu bieten hatte. Yeah.
Ein Sonnenuntergang am Strand bildete den perfekten Abschluss für diesen herrlichen Sommertag. Ja, Sommertag.


Der Künstler misstraut der Sonne


Später, gegen 4.00Uhr, machte ich mich schließlich auf den Weg nach Hause. Ich blieb jedoch bis zum Morgengrauen draußen und beobachtete die Sterne. Perfekter Himmel. Tiefer Mond. Gute Nacht.


Der Mond hat einen Durchmesser von ca. 30 Bogenminuten

trivia:

Heute früh war ich so energetisiert, dass ich nach dem Aufstehen erstmal nackt auf den Balkon ging und mich in den warmen Sonnenstrahlen streckte wie ein junger Gott. Ich habe eigentlich keine nudistische oder exhibitionistische Ader, aber heute musste es einfach sein. Waren aber ohnehin keine Menschen da.

auch reine Schönheit wird gewürdigt,
PRODIGY

Donnerstag, 2. April 2009

Just droped in.

Das sind die Fakten.

Chemie-Koop-Modus: wenn man, wie ich es am Mittwoch tat, seine Zeit nutzt, um die Abiaufgaben zu erledigen und wenn man dies dazu auch noch mit einem Gleichgesinnten (D) tut, kommen schonmal abstrakte Dialoge der folgenden Art zustande:

D: "Hey, warte, verdammt, Manganat-Ionen... sind nicht minus 2."
P: "Ich weiß... minus... 1... aber steht hier..."
D: "Wenn wir 2 nehmen gehts. Ja, 2."
[...]
P: "Kupferkomplex... analog zu Zink. Steht nicht, hab ich mir selbst antrainiert. Yeah. "
D: "Wie ist der geladen?"
P: "So wie das Metall-Ion. Da hängt noch was dran."
D: "...ja, nehmen wir... was noch? Verhältnis setzen und dann mit molarer... ja."
P: "Ja. Sind 1 zu 3... nein 2 zu ... zu...äh... hilf mir!"
D: "2 zu 3... äh nein verdammt, 3 zu 4."
P: "Ich... ja, ich hab die 3 vorhin vergessen. Danke."
D: "Ärgerlich. Du musst aufpassen."
P: "Boah, Zangengeburt. Nächstes. "

Der Lohn: Ein volles Blatt, ein gutes Gefühl und ein großer Tisch an dem immer weniger Personen sitzen wollen. hehe. Anschließend 3. Platz im Badminton-Spaßturnier erschwindelt.

Absurda:

Ich habe pünktlich am 1. April zusammen mit zwei Freunden zum ersten und letzten Mal an einem Impulsgottesdienst teilgenommen. In der Aula des Bob-Dylan-Gymnasiums, live übertragen aus Chemnitz. Ein Gottesdienst. An einer öffentlichen Schule. Das durfte ich mir als starker Atheist per definitionem nicht entgehen lassen.

Übetragen aus Chemnitz. CHEMNITZ.

Die eigentliche Frage des Abends ( "Warum lässt Gott das zu?" ) wurde lässig umschifft; stattdessen wurde viel gesungen, sich in Widersprüche verstrickt und in unreflektierter Absurdität gebadet. Meine Reaktion auf das Ganze deckte sich interessanterweise genau mit dem Motto der Veranstaltung: Unglaublich! - staunen und zweifeln.

Einzig gut: ein überragendes Akkordeonspiel zur Zeitüberbrückung.



Zur Erholung erstmal Pizza und dazu die Top-Film- Auswahl der IMDB angeschaut. ("Scheiße, P****, du kennst hier ja alle Filme. Hattest du kein Leben?" - "Nein.")

Heute begegnete mir ein als Schultag getarnter Ferientag. Selten soviel Ausfall erlebt, ohne dass dafür ein Lehrer sterben musste. Hab die Zeit genutzt: draußen in der Sonne gelegen, Eis gegessen, so getan als sei schon Sommer. Konjunktiv I.

sonst geschah:

- Whoa. Nelly! von Nelly Furtado für nur 4,90€ (yeah!) gekauft

- beschlossen, Soja-Milch zu probieren. bald.

- Nirvana-Flash erlebt - grunge me, bitch!

- Handy-Aufladegerät vollends zerstört. Damn.

she hits me like a sunbeam

Ich brauche Energie!

PRODIGY

Samstag, 28. März 2009

Und wir denken nicht ans Ende. Das Ende kommt - zum Schluss.

Woche, du bist schon wieder weg!


Sowas, man konnte sich gar nicht richtig an dich gewöhnen, Woche. So rasch ging alles.
Kaum kommt man frisch ungewaschen zur Schule, da sitzt man auch schon in einem Raum voller religiöser Symbole und an den Wänden und bietet eine sehr durchmischte Leistung im Matheprobeabi (special thanks to the lately deceased Patrick L.).

Man hat sich nicht mal richtig an die durch das ständige Hoch- und Herunterfahren der Jalousien welchselnden Lichtverhältnisse oder madness der Lehrer (vornehmlich der englischunterichtenden Lehrer, genauer, DER EINEN, daher "madness" statt "Wahnsinn") gewöhnt oder gar den dienstäglichen Schneeschock verarbeitet, da sitzt man schon wieder verloren in der Mensa und hat auf einmal nur noch wenige Stunden bis zum Wochenende.

Hier ist nun Zeit sich auszuruhen, was nötig ist, da man ja Mittwoch noch den Geburtstag eines Freundes feierte (Beileidskarte und selfmade tarte au chocolat, was sonst?), aus einem fahrenden Auto sprang und daher in letzter Konsequenz nicht den Schlaf bekam, den man eigentlich verdiente. Man ließt und hört und hört und ließt, man beobachtet Gespräche und äußert Kommentare.
Zusätzlich (oder deswegen?) legt man sich vorübergehend eine sympathische Persönlichkeitsstörung zu und redet ab sofort nur noch in der dritten Person von sich selbst.

Die Woche verabschiedet sich mit einem leisen, verträumten Seufzer während des Abspanns von Slumdog Millionaire. (Haaachh...)


sonst:

[funny failure: Chemystery.
useless success: Physics.]

- Ich sehe die Zukunft der Einsamkeit:
Es gibt 12 Windstärkekategorien. Dazu kommen noch 5 Orkanstärkegrade (in Worten: ZWÖLF und FÜNF). - Viel Platz für den Wind.
Die Winde zerren an den vertrauten Menschen und reißen sie nach und nach fort.
Die Winde wehen sie weg, treiben sie an neue Küsten, zu fremden Orten, in neue Kleider. Hauptsache weg. Es war auch schon zu lange windstill, ich sehe es ein.
Jetzt heißt es wohl auch bald rechtzeitig den Schirm heben und sich treiben lassen; zu den steilen Rändern der glorreichen Zukunft. Vielleicht doch nicht ganz so einsam, der Wind weht bekanntlich ja auch viel an. -


Das Sonnensystem vs. Paint

den Metaphertod gestorben,

PRODIGY

Montag, 23. März 2009

I'm gonna blow up a hospital

Da ich bis um 3.45Uhr an GTA gefesselt war, jedoch schon um halb Sieben aufstehen musste, um meinen zweistündigen Schultag anzutreten, kam ich völlig übermüdet im Brian-Molko-Gymnasium an und verließ es nicht eben munterer. Danach hieß es auch noch in die Stadt zu gehen und für geiles Geld die Immergut-Festival-Karte zu kaufen, die mir letzte Woche verwehrt blieb.

Nach 2h Schlaf und weiteren 4h GTA musste ich noch einmal in die Stadt, um dort Hamsterkäufe für den Weltuntergang nächsten Samstag (ja, jetzt hab ich die Überraschung verdorben, sorry) zu tätigen, um dann -nach einer weiteren GTA-Session- zum Benefizkonzert zu gehen, nur um danach direkt zur last-rehearsal-room-party zu eilen und letztenendes kurz nach 6Uhr schlafen zu gehen.

Als Meister des guten Schlafes gelang es mir, bis kurz nach 10Uhr zu schlafen; mein schieres GTA-Pflichtgefühl weckte mich schließlich.


sonst:

3 Klausuren und 1 Probeabi to go. - Die Devise heißt: lieber scheitern als verzweifeln!


rock on, bastard!
PRODIGY


edit: SCHNEE! SCHNEE!! SCHNEE!!!
(70% des Tages habe ich aus dem Fenster geguckt :D)

Donnerstag, 19. März 2009

Es sind Erdbeeren.

Die Karten für Freitag sind gemischt: 2h Unterricht, dann viel Zeit für noch mehr GTA und am Abend schließlich Benefizkonzert des Joseph-Ratzinger-Gymnasiums und im direkten Anschluss daran the last rehearsal-room-party.

Ja, der Proberaum der Bands ReVeRB und Pete's Epileptic Episode wird in Zukunft ohne uns existieren, denn es wird allmählig Zeit.
Zeit, uns in alle Winde zu zerstreuen, um zu "gucken, wer mehr power hat" und am Ende entweder reich oder tot zurückzukehren.

Was noch?

# War von der Lesben-Aura der Englischlehrerin fasziniert
# Habe leckere Erdbeeren gegessen [Achtung, Überschrift!!!]
# gemerkt, dass ich nur noch 26 Tage lang helfe, die Welt zu verfetten


Der Countdown läuft.


auf, Auf, AUF!
PRODIGY

Montag, 9. März 2009

Deadlines

Die Arbeit von 4 Wochen in eineinhalb Tage hineingepresst: 1,5 Bücher gelesen, Halbwissen antrainiert, 16 Karteikarten angefertigt, Bilder und Grafiken gejagt. Was so ein stressinduzierter Adrenalinkick so alles bewirken kann, das ist allerhand.

Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass man eine unangenehme Aufgabe immer weiter aufschiebt, bis es auf einmal so aussieht: "So, morgen muss das Zeug fertig sein, wie weit bist du? - Ähh... so gut wie fertig..."

Aber ich habe festgestellt, dass ich diesen Druck scheinbar brauche um wirklich gut zu sein. Sonst fehlte mir in der Tat jeglicher Antrieb und am Ende produzierte ich nur substanzlosen Mist.

Ich wünschte Gott würde noch leben, um mich zu dieser geglückten Aktion zu beglückwünschen, denn ich wette er hatte damals auch ein paar Millionen Jahre Zeit, die Welt zu erschaffen, stellte dann aber irgendwann fest: "Damn, in 7 Tagen muss ich fertig sein! Fuck, ich muss mich beeilen!"


Das Ergebnis kennen wir ja.


---

sonst gab's nix.


Na gut, Party und einige infantile Kritzeleien eines zukünftigen Kunststudenten auf meinen Armen.



by Mr. Marx


in line,
PRODIGY

Sonntag, 1. März 2009

"Nein, ich verzweifle nicht. Ich scheitere."

Puh!


Das war sie also, die erste Woche des Endspurts.

Wieder einmal habe ich mich erfolgreich der grausamen Idiotie vieler meiner Mitstreiter und der hirntoten Handlungsaufträge und Weisungen vieler Pädagogen erwehrt; zudem Noten im Schnittwert von 13 Punkten gesammtelt; mich trotz des Stresses furchtbar, furchtbar, furchtbar gelangweilt und meinen PC verflucht, da er mich offensichtlich verarschen wollte als es mal drauf ankam, der Schlawiner.

Welche Erfolge gab es, Mylord?

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen Brief nach Polen geschickt. Ich tat es nicht für mich, sondern im Auftrag einer anderen Person, welche es durch widrige Umstände nicht selbst tun konnte und ich tat es trotz latenter Abneigung, weil es angeblich "um Liebe und Tod" ging.

haha.

Ich habe bei einer Kunsthausarbeit das Korrekturlesen übernommen.

Ich wurde von meinem Arbeitgeber (einem skrupellosen multinationalen Konzern) fürs Nichtstun bezahlt.

Ich habe 4 der 6 Aufgaben bewältigt, für die beiden letzten anstehenden hat sich unverhofft eine Gnadenfrist ergeben, juhu.

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der Rest ist bekanntlich Hobby, deshalb nun hier ein StoMo-Film eines Freundes.

wer hier Substanz vermisst, wird auch das nächste Mal nicht fündig,
PRODIGY

Freitag, 20. Februar 2009

früher war mehr Zeit

So, ab heute nur noch zweieinhalb Tage Ferien.
Also quasi ein Wochenende; die Zeit, die mir noch bleibt, um 6 Aufgaben zu erfüllen.

Abzüglich Party- und Arbeitszeit eher nur noch 2 Tage.

hehe.

Was habe ich seit dem letzten Mal dazugelernt?

1. Einen Stop-Motion Film zu drehen, ist gar nicht so leicht wie man sich das vorstellt.

2. Es gibt ein Porno-Konzept namens "cumshot surprise".

3. Ich kann mir den Text von "Prison Sex" von Tool einfach nicht merken.


let us play
An die Arbeit!
PRODIGY

Samstag, 14. Februar 2009

unser Herz ist unruhig

Ich bin heute raus aus dem Haus, um mich bei einem Spaziergang am schönen Wetter zu erfreuen. Jedoch nicht nur deshalb, sondern auch um in der Buchhandlung nach etwas zu suchen, wofür sich der Einsatz eines 30€ Büchergutscheins eignete.

Ich ging also zu Fuß in die Stadt, nahm dabei aber einen Umweg, der mich am See entlangführte. Ich setzte mich auf eine nasskalte Bank und beobachtete lange das Wasser; die Wellen hatten trotz ihrer vom scharfen Wind angetriebenen Unruhe etwas merkwürdig Beruhigendes für mich. Jedoch wurde mir auf der Bank irgendwann kalt; ich stand auf und ging weiter. An sich war es gar nicht so sonderlich eisig, aber der kalte Februarwind zerrte mit aller Macht an den Bäumen und ich musste mich ihm ziemlich entgegenstemmen, um überhaupt vorwärts kommen zu können. Der Wind ließ mir die Ohren frieren und ich war glücklich, wenigstens meine Schals um den Hals zu tragen.

So war ich auch ganz froh, wenn der Wind gelegentlich etwas nachließ und nutzte die kurzen Windpausen dazu, mir den Himmel genauer anzusehen. Das kalte Blau wurde größtenteils verdeckt von breiten Streifen taubenblauer Wolken, die ihrerseits, einzeln verflockt, mitunter einen Hauch ins Rosarötliche hatten.


Schön, sicher. Ich ging weiter auf meinem Weg nahe dem Ufer, links und rechts hielten sich ein paar überfrorene Schneereste in den Büschen und hier und da sprang ich ein wenig übermütig über den matschigen Rest einer gefrorenen Pfütze. Menschen sah ich keine.

Ob ich in der Buchhandlung etwas gefunden habe kann ich nicht sagen, denn in Wirklichkeit habe ich keinen Spaziergang gemacht.


Nein, in Wirklichkeit schlug mir von seiten eines Freundes eine verständliche Frage entgegen:

"Warum bist du eigentlich ausgerechnet heute allein zu Haus?"


- Ja, gute Frage.


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Die Sonde Mars Global Surveyor schickt noch was:


Valentinstagsgrüße vom Mars




neidisch auf die Glücklichen,
PRODIGY


Mittwoch, 11. Februar 2009

Herr Graf, der Tee

Hab in der Bank argwöhnische Blicke geerntet, da ich im assigen (soll heißen subproletarisch anmutenden) Zustand mein gestrig gefundenes Geld hinbrachte. Sei's drum.
Viel wichtiger:
Mit einer nächtlichen Attacke überfiel mich die leidige, leidige, elendig leidige Frage:
Studium.
Chemie, okay.
Aber:
Welche Richtung soll es sein? Katalyseforschung? Anorganische Chemie? Physikalische Chemie? Technische Chemie? Or what?
Was tun falls sich versage? Ein Germanistikstudium beginnen? Lektor werden?
Erstmal einen Tee trinken.

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Sonstiges:
: "Ein Käfig voller Helden" wiederentdeckt und mich drüber gefreut.

: Eine Arbeitsplatte (Küche) festgebohrt.
: Tatsächlich sind alle meine Plektren (die ohnehin nur zusammengeklaut waren) verschwunden.
Also: 5,90€ für 24 neue Plektren.

: Suche nach einem Exilliteraturgedicht vorerst aufgegeben.

Das Assitum.

selbstherrlich,
PRODIGY

Dienstag, 10. Februar 2009

Wir werden siegen!

:D

Jaahh! Ich habe heute 50€ in einer Hose gefunden!!!
Ein unerwartetes und freudebringendes Relikt aus Weihnachtstagen.
Wird gleich morgen zur Bank getragen und deponiert.

Was sonst noch...

Hab endlich "This is the life" von Amy MacDonald gelernt, mich darüber gefreut, dass ich nun endlich den gesamten Text des Joker aus "The Dark Knight" auswendig kann und bin nun auf der Suche nach einem sich zum Vortrag eignenden Exilliteraturgedicht.


endlich ein Stück reicher,
PRODIGY
Ergänzung:


Zuallerzweit: Vater, wo bitte geht's zur Küche?


Ich bin mit einem riesigen Schlag Verwirrung in den Tag gestartet, als ich morgens um 11.00 - noch schlaftrunken und bereits froh darüber, schon geradeaus laufen zu können - den üblichen Weg in die Küche nahm, nur um festzustellen, dass meine Hand, als sie sich in gewohnter Manier ihren Weg in Richtung Kühlschranktür bahnte, dort angekommen auf einmal ins Leere griff.
Ich brauchte etwa fünf Sekunden, um das Ausmaß der Veränderung in seiner Gesamtheit zu begreifen:

Nicht nur der Kühlschrank fehlte, auch war nicht einfach nur die Küche umgeräumt worden, nein, sie FEHLTE ganz und gar. Ich blickte verwirrt in eine riesige, dunkle - oder in Anbetracht der Küchenaußmaße wohl doch eher mittlere bis kleine - Leere.

Wie es aussah, hatte Vater anscheinend spontan beschlossen, die Küche zu renovieren und so fand ich alle frühstücksessentiellen Utensilien stattdessen im Wohnzimmer wieder.
Meine Mutter offenbarte mir später, dass Vater schon seit Monaten davon spricht, endlich die Küche zu renovieren. Tapeten, Schränke, Fliesen, ALLES.


Erschrocken und ein wenig schuldbewusst angesichts der über lange Zeit nicht gepflegten und sich daher offensichtlich in überaus schlechter Verfassung befindlichen Vater-Sohn-Kommunikation versuchte ich, diesen Mangel an Miteinander mit meiner Hilfe bei der Arbeit wieder gut zu machen.


Ich kann jetzt prima Tapeten entfernen.


concordantly: We are family!

immer weiter,
PRODIGY

Was gibt's Neues vom Weltkrieg?

Auf, auf, auf!

Jetzt steht natürlich die Frage im Raum: Was gibt es denn vom Tage? Neues?

Zuallererst: JA! Ferien und der laute Ruf: JUHUU!

Wobei das gerufene Juhuu jedoch ein leichter stimmlicher Kratzer begleitet, der wohl daher rührt, dass diese letzten aller meiner Winterferien zu Lasten aller Erholsamkeit getrübt werden.

Getrübt werden von der Unmenge an Aufgaben, die nun anstehen und alle gleichsam um Erledigung betteln. Und dieser Kratzer der jetzt auf dem Juhuu haftet, lässt sich auch nicht wegwischen, nein, er ist vielmehr wie ein Kratzer auf einer neu gekauften CD, der sich natürlich auch nicht so einfach entfernen lässt.
Man kann zwar versuchen, ihn zu ignorieren, doch während man den Klängen der neuen CD lauscht, weiss man die ganze Zeit, dass sicher bald der kratzerbedingte Schlinger in der Musik kommt, der das Klangerlebnis unweigerlich trüben wird; so wie die anstehenden Aufgaben die helle Ferienzeit trüben.

daher: JU~HU~~uu

weiter!
PRODIGY

Das Ende der Bescheidenheit

Nun tue ich es also auch.
Bin nun Teil des nicht mehr überschaubar sein wollenden Bloggerreiches.
Bin nun bereit, die Menschen an den Kuriositäten, Banalitäten und anderen mehr oder minder interessanten Ereignissen meines Heldenalltags teilhaben zu lassen.


Wieso?
Hmm... sinngemäß lief es so:

"P****, mach, los, führe doch auch mal einen Blog"

- "Wieso? Liest doch sowieso niemand."

"Doch, mach auch mal, das wird interessant."


Skepsis.


Man wird sehen.
Ab jetzt wird daher über das Leben meiner Person erzählt. berichtet. spekuliert. reflektiert. rekapituliert. prognostiziert. werden. und so.

PRODIGY