Donnerstag, 2. April 2009

Just droped in.

Das sind die Fakten.

Chemie-Koop-Modus: wenn man, wie ich es am Mittwoch tat, seine Zeit nutzt, um die Abiaufgaben zu erledigen und wenn man dies dazu auch noch mit einem Gleichgesinnten (D) tut, kommen schonmal abstrakte Dialoge der folgenden Art zustande:

D: "Hey, warte, verdammt, Manganat-Ionen... sind nicht minus 2."
P: "Ich weiß... minus... 1... aber steht hier..."
D: "Wenn wir 2 nehmen gehts. Ja, 2."
[...]
P: "Kupferkomplex... analog zu Zink. Steht nicht, hab ich mir selbst antrainiert. Yeah. "
D: "Wie ist der geladen?"
P: "So wie das Metall-Ion. Da hängt noch was dran."
D: "...ja, nehmen wir... was noch? Verhältnis setzen und dann mit molarer... ja."
P: "Ja. Sind 1 zu 3... nein 2 zu ... zu...äh... hilf mir!"
D: "2 zu 3... äh nein verdammt, 3 zu 4."
P: "Ich... ja, ich hab die 3 vorhin vergessen. Danke."
D: "Ärgerlich. Du musst aufpassen."
P: "Boah, Zangengeburt. Nächstes. "

Der Lohn: Ein volles Blatt, ein gutes Gefühl und ein großer Tisch an dem immer weniger Personen sitzen wollen. hehe. Anschließend 3. Platz im Badminton-Spaßturnier erschwindelt.

Absurda:

Ich habe pünktlich am 1. April zusammen mit zwei Freunden zum ersten und letzten Mal an einem Impulsgottesdienst teilgenommen. In der Aula des Bob-Dylan-Gymnasiums, live übertragen aus Chemnitz. Ein Gottesdienst. An einer öffentlichen Schule. Das durfte ich mir als starker Atheist per definitionem nicht entgehen lassen.

Übetragen aus Chemnitz. CHEMNITZ.

Die eigentliche Frage des Abends ( "Warum lässt Gott das zu?" ) wurde lässig umschifft; stattdessen wurde viel gesungen, sich in Widersprüche verstrickt und in unreflektierter Absurdität gebadet. Meine Reaktion auf das Ganze deckte sich interessanterweise genau mit dem Motto der Veranstaltung: Unglaublich! - staunen und zweifeln.

Einzig gut: ein überragendes Akkordeonspiel zur Zeitüberbrückung.



Zur Erholung erstmal Pizza und dazu die Top-Film- Auswahl der IMDB angeschaut. ("Scheiße, P****, du kennst hier ja alle Filme. Hattest du kein Leben?" - "Nein.")

Heute begegnete mir ein als Schultag getarnter Ferientag. Selten soviel Ausfall erlebt, ohne dass dafür ein Lehrer sterben musste. Hab die Zeit genutzt: draußen in der Sonne gelegen, Eis gegessen, so getan als sei schon Sommer. Konjunktiv I.

sonst geschah:

- Whoa. Nelly! von Nelly Furtado für nur 4,90€ (yeah!) gekauft

- beschlossen, Soja-Milch zu probieren. bald.

- Nirvana-Flash erlebt - grunge me, bitch!

- Handy-Aufladegerät vollends zerstört. Damn.

she hits me like a sunbeam

Ich brauche Energie!

PRODIGY

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