Es ist gerade kurz nach halb Sieben und ich habe noch etwas Zeit, also schreie ich ohne Vorwarnung "ich habe keine Lust, jetzt zu hetzen, verdammt" in die müde Wohnung, deren Leere nur durch meine nette Mitbewohnerin gemildert wird. In der Küche steht sie und guckt mich verdutzt an, vielleicht weil sie noch nie früh am Morgen sinn-und grundlos angebrüllt wurde. Das Studium bringt Veränderungen mit sich. Sie lässt mich stehen und ich hole mir 2 Scheiben Brot, die ich mit ordentlich Käse und Marmelade esse und mich dabei nihil agere delectat denken höre. Nachdem ich mir einen zweiten Apfel genommen habe, mache mich auf zum ersten Tag an der Uni.
In knapp 4 h wird mir Essentielles ins Hirn gefeuert. Einer der Professoren kündigt an, klingelnde Handys in konzentrierter Schwefelsäure zu zersetzen. Zur Untermauerung seiner Drohung dürfen wir ein bereits geschundenes Exemplar begutachten.
AUF ZUR BIBLIOTHEK!
Etwa 400 gesparte Euro später gibt's das erste (gute!) Essen in der Mensa.
Kurze Ratlosigkeit, als wir erfahren, dass wir uns für das letzte Event leider nicht im richtigen Stadtviertel befinden. Wir zucken die Schultern und kaufen erstmal Laborutensilien.
Später stellt sich heraus, dass besagte Veranstaltung gar nicht stattfindet. Glück gehabt.
Der erste Tag an der Uni neigt sich dem Ende zu, einen Einkauf später sitze ich wieder daheim und esse Abendbrot und warte auf den Alltag.
zuversichtlich,
PRODIGY
Montag, 12. Oktober 2009
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