Sonntag, 12. April 2009

Heißheit.

Boah, Ferien. Ich habe in Anbetracht der losen Zeit (hahaha) den Überblick verloren und kann nur noch versuchen, durch bloße Aneinanderreihung die Ereignisse der letzten Tage zu rekonstruieren.

Versuch 1:

Am Montag (oder war es Dienstag? Scheiße, ich glaube es war Dienstag, ja) habe ich das erste (und zugleich letzte) Mal in meinem Leben Gras geraucht (via Bong). Zwar bekam ich keine Angstpsychose, wie ich es immer befürchtet hatte, aber ich fühlte, wie ich -und nicht nur ich- innerhalb kürzester Zeit merklich dümmer wurde.

Wörter wie Heißheit (Achtung, das ist jetzt die Verbindung zur Überschrift!) und das falsche, aber interessante Partizip Perfekt geschmunken gingen aus diesem Zustand hervor.

Never again. Zudem war ich trotz der sehr geringen konsumierten Menge mindestens 13h lang so abgefuckt, dass ich letztlich vollkommen meinen gewohnten Schlafrhythmus zerstörte, den ich mir jetzt mühsam wieder aneignen darf (danke, Lord Henry). Soviel Zeit lasse ich mir nicht noch einmal klauen. nein nein nein.

Versuch 2:

Am Mittwoch war noch irgendeine Studentenparty an der Hochschule, die nach etwa 70% der Gesamtlänge anfing richtig gut zu werden (ein bisschen Rage Against the Machine kann Wunder wirken). Doch da wir in N. wohnen, der Stadt hinter den sieben Bergen, die mit dem süßlichen Gestank der Verwesung behaftet ist, sind solche Studentenpartys (oder wasauchimmer es war ) peinlicherweise bereits so früh zu Ende, dass man sich denkt: Fuck, ich bin erst vor 6 Stunden aufgewacht, was soll ich jetzt nur tun?

Was soll ich nur tun?

Vielleicht am Samstag den letzten Arbeitstag begehen und mich danach etwas sauberer fühlen, mit der Gewissheit, nicht mehr dem Bösen zu dienen. woohoo.

Versuch 3:

misslungen.


Versuch 4:

Oh nein, da sind die letzten Ferien fast vorbei und mir rennt die Zeit davon. Spannend wird es, zu sehen, ob ich es noch schaffe in 2 Tagen 2 Vorträge anzufertigen. Ich sage: Ja.
Die restlichen Ziele, die ich mir in den Ferien setzte, versuchte ich gar nicht erst zu erreichen.


stattdessen:

Großeltern besucht; Sonnenlicht absorbiert und partiell auch reflektiert; keine E-mails beantwortet; Ostern vorüberziehen lassen (das sind so viele Tage, ist es denn überhaupt schon vorbei?) die Sternennächte genossen und dergleichen Unsinn mehr.

An den Rest kann ich mich nicht erinnern.

Speaking of erinnern, ich traf auf einen ehemaligen Mitschüler aus der Grundschule, der - zusammen mit fast allem anderen aus jener Zeit - komplett aus meiner Erinnerung gelöscht wurde. Gut zu wissen, dass wenigstens die Verdrängungsmechanismen gut funktionieren.

???

So. viel geschrieben und wenig gesagt.

ab jetzt wird an der Selbstvervollkommnung gearbeitet,
PRODIGY

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