Sonntag, 24. Mai 2009

dosed.

Ich sehe die Freizeit vorbeischweben und versuche mir hier und da sinnvolle Tätigkeiten aus dem Meer der Möglichkeiten herauszufischen, damit sich mein Gewissen beruhigt und ich, wenn ich später auf ebendiese Zeit zurückblicke, feststelle, sie doch nicht vollends vergeudet zu haben.

So hatte ich dann auch nicht wirklich etwas dagegen, das Dach unserer Gartenlaube zu reparieren (natürlich war das obligatorische Gemecker ["Scheiße, kannst du das nicht selbst?"] inklusive) und dabei allerdings auch mehr zu fluchen, als man es von einem Bürger in Friedenszeiten erwartet.

Auch wirke ich der Sinnlosigkeit meines Daseins entgegen indem ich u.a. gestern einer Freundin half, ihr durch Erdbeerverkauf (hmm... lecker!) eingenommenes Geld zu zählen; mich philosophisch in neue Gefilde wage [siehe Bücherliste] und tatsächlich auch wieder anfange zu schreiben.

Diesen Blogeintrag beginne ich gegen 5.30Uhr morgens, geschlafen hab ich nicht. Es ist meine 21. wache Stunde. Auch die letzen Tage würde ich eher als "nachtorientiert" bezeichen; Vormittage existieren schon gar nicht mehr, der frühe Nachmittag ist mein Morgen. Ich merke, wie sich mein natürlicher Tag/Nacht-Rhythmus zuungunsten des Tages zu verschieben beginnt und ich ab und zu auch gar nicht schlafe. Das muss nicht zwangsläufig als Indikation einer erneuten Insomnie gedeutet werden, aber ich bin gespannt wo das enden wird.

So fliegt die Freizeit weiter; ich gucke ihr zu, springe hoch und picke weiter hier und da etwas heraus und versuche dies dann so gut es geht zu nutzen. Doch ich traue mich noch nicht, ganz und gar mitzufliegen.

Um 9.00Uhr muss ich aufstehen.


you can't always get what you want

"Ja", sach ich,
PRODIGY

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