Sonntag, 31. Mai 2009

immergut. pt.2

Jau, das war was.

Mein persönlicher Festival-Höhepunkt war der Auftritt von The Whitest Boy Alive.
Natürlich waren auch andere tolle Bands da, Olli Schulz gefiel sehr, ebenso Die Sterne (trotz überfülltem Zelt aber gerade auch wegen Erlend Øye, der als Gast auf der Bühne richtig abging), Polarkreis 18 legten eine gute Bühnenshow hin, Friska Viljor lösten mich rockenderweise aus einer alkoholinduzierten (Trinkspiel schlecht ist) Apathie und sogar Tomte gefielen dem lallenden Trottel. 19 Jahre - und keinen Tag klüger. Wenigstens war ich nicht verkatert.

Ich spielte füntes Rad am Wagen; weil ich keine Crew hatte, mit der ich da war, parasitierte ich ein paar Freunde, die neben mir ihre Zelte aufgeschlagen hatten und an deren netter Gesellschaft ich mich weiden konnte. So spart man sich die Verpflegung, yeah. Außerdem schlief ich so gut wie nicht, da mich am Ende des 30. eine Kopfschmerzattacke niederriss und ich lustigerweise auch keine Pillen dabeihatte. Doch das soll dem Ganzen keinen Abbruch tun.

Olli Schulz rockt gut

Polarkreis 18 rocken gut

und bevor ich es vergesse:

ICH


Erlend Øye

the smell of Indie has been washed away,
PRODIGY

Donnerstag, 28. Mai 2009

immergut.

Zwei Tage Indiemusik. Morgen ist es soweit. Bands, die zu Recht schon sind wer sie sind; Bands, die zu Unrecht noch nicht sind was sie sein sollten und Bands, die niemals sein werden was sie sein wollen.

Und ich dabei. Allein schon Erlend Øye ist es mir wert. Oh-ho woah-ho.

I smell like Indie,
PRODIGY

Dienstag, 26. Mai 2009

same song & dance

So. Das war's. Mit dem Ende der heutigen Lateinprüfung ging auch die Zeit der schriftlichen Arbeit in der Schule zu Ende. Um eine Freundin zu zitieren: "Oh Wahnsinn, ich kanns noch gar nicht glauben!!!!!!!!!! Das wars mit dem Abi!!!" - Ja, so ist das. Abgesehen von den mündlichen Prüfungen.

Ich bin beim Durchschauen einiger Bilder auf ein paar Handyfotos gestoßen, die ich ganz witzig fand, in Ermangelung besserer Themen werde ich sie einfach mal posten. Hauptfigur ist die Urheberin des obrigen Zitates. don't sue me.


this shit is bananas,
PRODIGY

Sonntag, 24. Mai 2009

dosed.

Ich sehe die Freizeit vorbeischweben und versuche mir hier und da sinnvolle Tätigkeiten aus dem Meer der Möglichkeiten herauszufischen, damit sich mein Gewissen beruhigt und ich, wenn ich später auf ebendiese Zeit zurückblicke, feststelle, sie doch nicht vollends vergeudet zu haben.

So hatte ich dann auch nicht wirklich etwas dagegen, das Dach unserer Gartenlaube zu reparieren (natürlich war das obligatorische Gemecker ["Scheiße, kannst du das nicht selbst?"] inklusive) und dabei allerdings auch mehr zu fluchen, als man es von einem Bürger in Friedenszeiten erwartet.

Auch wirke ich der Sinnlosigkeit meines Daseins entgegen indem ich u.a. gestern einer Freundin half, ihr durch Erdbeerverkauf (hmm... lecker!) eingenommenes Geld zu zählen; mich philosophisch in neue Gefilde wage [siehe Bücherliste] und tatsächlich auch wieder anfange zu schreiben.

Diesen Blogeintrag beginne ich gegen 5.30Uhr morgens, geschlafen hab ich nicht. Es ist meine 21. wache Stunde. Auch die letzen Tage würde ich eher als "nachtorientiert" bezeichen; Vormittage existieren schon gar nicht mehr, der frühe Nachmittag ist mein Morgen. Ich merke, wie sich mein natürlicher Tag/Nacht-Rhythmus zuungunsten des Tages zu verschieben beginnt und ich ab und zu auch gar nicht schlafe. Das muss nicht zwangsläufig als Indikation einer erneuten Insomnie gedeutet werden, aber ich bin gespannt wo das enden wird.

So fliegt die Freizeit weiter; ich gucke ihr zu, springe hoch und picke weiter hier und da etwas heraus und versuche dies dann so gut es geht zu nutzen. Doch ich traue mich noch nicht, ganz und gar mitzufliegen.

Um 9.00Uhr muss ich aufstehen.


you can't always get what you want

"Ja", sach ich,
PRODIGY

Dienstag, 19. Mai 2009

Jesus, when does it end?

Alle schriftlichen Prüfungen liegen hinter mir, sicher alle mehr schlecht als recht absolviert, aber das spielt auch keine Rolle. Zu streben erscheint mir im angesicht des fehlenden n.c. - Drucks momentan auch etwa so sinnvoll wie alkoholfreies Bier.

Die Tage (12.20pm-4.00am) über vegetiere ich unrasiert dahin, begleitet von Musik (Nelly Furtado, Whitest Boy Alive, PeterLicht) und Filmen (Letters from Iwo Jima; Gran Torino).

Inzwischen ernähre ich mich ausschließlich von Tiefkühlbaguetts, Erdbeeren, Milch (noch immer keine Soja-Milch, das kommt aber noch), Brunch ("Teufel") und Pasta mit Pesto, bevorzugt auch mit Käse und Ketchup vermengt und in der Mikrowelle angewärmt - ich freu mich auf das Studentenleben.

Dass in der Tat noch 2 Prüfungen... nein verdammt, es sind sogar mindestens 3 (DREI!), oh...
Also dass noch einiges an Prüfungen auf mich zukommt, betrachte ich als ein Übel, dass ich nicht mehr abwenden kann. Also auch kein Grund zur Aufregung.

[btw., war heute Herrentag? Mein Blutalkoholgehalt sagt Nein.]

Was noch...
Meine neue Brille, endlich hab ich sie.

glasses.

waitin' for the Relapse,
PRODIGY

Donnerstag, 14. Mai 2009

merkwürdig

Ich habe letzte Nacht "Cloverfield" nachgeträumt. Nur eben mit mir und ein paar Freunden als verunsicherte Protagonisten, die in einer düsternen Riesenversion meiner Heimatstadt verzweifelt versuchen, vor einer gewaltigen, alles zerstörenden Alienkreatur zu flüchten.

Ich wüsste zu gerne, was Freud dazu sagen würde.

fear and loathing in N.,
PRODIGY

Mittwoch, 13. Mai 2009

housing formula

Bin gestern bei X-Men Origins: Wolverine (origin: ['ɒrɪdʒɪn] - guess I was right about that) gewesen. Da ist also Sabretooth der Bruder von Wolverine. Sowas. Aber es war mitnichten rausgeworfenes Geld. Überhaupt... so viele vielversprechende Filme zur Zeit, ich kann mich kaum entscheiden, welche es nun wirklich wert sind und welche nicht. Jaja, die Qual der Wahl.
however.

Hab auf ARTE "12 Winter" entdeckt. Ein extrem guter Film mit Jürgen Vogel und Axel Prahl, die im Winter Provinzbanken ausrauben.

Bei einer Lateinkonsultation merkte ich auf einmal, was ich alles nicht mehr so wirklich kann.(KASUSFUNKTIONEN!)

Heute begleiete mein Tag ein seltsames Gefühl von Langeweile. Langeweile ist nicht ganz richtig. Es war besser gesagt das Gefühl einer Unbestimmtheit des Handelns. Es ist zwar etwas zu tun, aber was man tut scheint nicht das zu sein, was man tun könnte oder sollte.
however².

Ich verbrachte den Tag also mit einem Chemieabi, das ich "nur so für Spaß" (hehe) auf Zeit durcharbeitete (LK in 120 min, yeah), und natürlich wieder mit GTA, weil doch draußen so schönes Wetter ist.
Und ich fand mich Hand in Hand mit einem Buch. Und es weckte Erinnerungen.

- ich bin, auf griechisch, und nicht nur auf griechisch, der Antichrist...

weiter,
PRODIGY

Freitag, 8. Mai 2009

outta school pt. 2

Was für eine Stimmung.

Dieser Tag lief ab wie ein Film. Es fing in der Kirche an ( viele Christen in der Klasse ) wo ich Frühstück mit der ganzen Gruppe aß. Action in school. Das erste Bier noch vor um 9. Diesem Schluck Alkohol folgten noch weitere. und weitere, und dann noch mehr (siehe letzter post). Und dann ging es ab. Der letzte Schultag war auch der beste. Gute Menschen, gute Stimmung.

Bilderserie!

Tauziehen Lehrer vs. Schüler

ICH habe gewonnen!

our own personal landing on the moon

und zum Schluss sogar die Beatles


anti-abortion-crew 2009



Ich hinke leicht hinterher. Inzwischen hab ich 75% meiner schriftlichen Abipüfungen hinter mir, ohne zu beschreiben, was ich bei jeder einzelnen dachte, fühlte und hoffte.

kurzgut: keine Prognosen. We'll see, sagte schon Franklin D. Roosevelt. (da macht man so lange Englisch und am Ende geht es nur um's saufen...)



War heute beim Optiker, neue Brille gesucht. In 2 Wochen krieg ich das billige Stück.
Bleibt nur noch die Frage, was ich in den nächsten Tagen machen soll.



What the fuck am I doing?
PRODIGY

Dienstag, 5. Mai 2009

outta school

Wow, das war's.
Während meine Leber Schwerstarbeit leistet, um unser SchoolsOut zu verarbeiten, lese ich zum dritten Mal "Andorra", denn schon in wenigen Stunden schreibe ich mein Deutschabitur.

Ich verlor gestern leider meine Brille, obwohl ich sie doch brauche um cool zu sein. Kollateralschaden, I guess.

Ich bin zu schwach, um noch weiter zu schreiben. Oder um mehr Details reinzubringen.

Also war's das erstmal,
PRODIGY

Samstag, 2. Mai 2009

Yeah, there's always something, isn't it?

Mann, mann, ich hab so lange nicht geschrieben. Ich wsies gar nciht, ob ihc's ncoh knan.

Mylord, was ist geschehen?

Firstly, two sublime friends followed the call of London. Therefore, it is now up to me to lead the battle for duty, elitarism and cynicism on the homefront.

Zweitens schloss sich am Donnerstag der perfekte Kreis, als ich mit derselben Lehrerin (einer ehemaligen Brauerei- und Mälzermeisterin) die letzte Unterrichtsstunde am Joseph-Smith-Gymnasium beendete, mit der ich auch die allererste beging. Da freut sich der Neurotiker.


spirit-week. DRESS UP!


Dass ich mich, nun da alles vorbei ist, seltsam unfertig und unvorbereitet auf all the things that are about to come fühle, versuche ich mit einem leisen "Yeah!" zu überspielen.

Drittestens war ich tatsächlich in der örtlichen Disko (kurz für Diskothek) und leistete, obwohl ich eigentlich zu sehr Elite dafür bin, dem Konglomerat der verschiedenen Mitglieder der low-society meiner Heimatstadt Gesellschaft, da sich etwa 10% eines Viertels der Hälfte der halben Abiturientenschaft dazu entschloss, dem SchoolsOut ein warm-up vorrauszuschicken.


survived

Speaking of white power: ich habe während der Nazi-Demo am 1. Mai, wie man sie hier in der Ostzone traditionell mit der ganzen Familie und den Kameraden begeht, das einzig Richtige getan: Als die spaßgefüllten Straßenschlachten anfingen, kulminierten und endeten, schlief ich, bis meine Katze mich schließlich mit hungrigem Miauen weckte.

Ja, so muss das laufen.


Nun wird gelernt, denn da steht noch irgendsoein Abi bevor.



ein intellenter Abirent,
PRODIGY