Freitag, 20. Februar 2009

früher war mehr Zeit

So, ab heute nur noch zweieinhalb Tage Ferien.
Also quasi ein Wochenende; die Zeit, die mir noch bleibt, um 6 Aufgaben zu erfüllen.

Abzüglich Party- und Arbeitszeit eher nur noch 2 Tage.

hehe.

Was habe ich seit dem letzten Mal dazugelernt?

1. Einen Stop-Motion Film zu drehen, ist gar nicht so leicht wie man sich das vorstellt.

2. Es gibt ein Porno-Konzept namens "cumshot surprise".

3. Ich kann mir den Text von "Prison Sex" von Tool einfach nicht merken.


let us play
An die Arbeit!
PRODIGY

Samstag, 14. Februar 2009

unser Herz ist unruhig

Ich bin heute raus aus dem Haus, um mich bei einem Spaziergang am schönen Wetter zu erfreuen. Jedoch nicht nur deshalb, sondern auch um in der Buchhandlung nach etwas zu suchen, wofür sich der Einsatz eines 30€ Büchergutscheins eignete.

Ich ging also zu Fuß in die Stadt, nahm dabei aber einen Umweg, der mich am See entlangführte. Ich setzte mich auf eine nasskalte Bank und beobachtete lange das Wasser; die Wellen hatten trotz ihrer vom scharfen Wind angetriebenen Unruhe etwas merkwürdig Beruhigendes für mich. Jedoch wurde mir auf der Bank irgendwann kalt; ich stand auf und ging weiter. An sich war es gar nicht so sonderlich eisig, aber der kalte Februarwind zerrte mit aller Macht an den Bäumen und ich musste mich ihm ziemlich entgegenstemmen, um überhaupt vorwärts kommen zu können. Der Wind ließ mir die Ohren frieren und ich war glücklich, wenigstens meine Schals um den Hals zu tragen.

So war ich auch ganz froh, wenn der Wind gelegentlich etwas nachließ und nutzte die kurzen Windpausen dazu, mir den Himmel genauer anzusehen. Das kalte Blau wurde größtenteils verdeckt von breiten Streifen taubenblauer Wolken, die ihrerseits, einzeln verflockt, mitunter einen Hauch ins Rosarötliche hatten.


Schön, sicher. Ich ging weiter auf meinem Weg nahe dem Ufer, links und rechts hielten sich ein paar überfrorene Schneereste in den Büschen und hier und da sprang ich ein wenig übermütig über den matschigen Rest einer gefrorenen Pfütze. Menschen sah ich keine.

Ob ich in der Buchhandlung etwas gefunden habe kann ich nicht sagen, denn in Wirklichkeit habe ich keinen Spaziergang gemacht.


Nein, in Wirklichkeit schlug mir von seiten eines Freundes eine verständliche Frage entgegen:

"Warum bist du eigentlich ausgerechnet heute allein zu Haus?"


- Ja, gute Frage.


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Die Sonde Mars Global Surveyor schickt noch was:


Valentinstagsgrüße vom Mars




neidisch auf die Glücklichen,
PRODIGY


Mittwoch, 11. Februar 2009

Herr Graf, der Tee

Hab in der Bank argwöhnische Blicke geerntet, da ich im assigen (soll heißen subproletarisch anmutenden) Zustand mein gestrig gefundenes Geld hinbrachte. Sei's drum.
Viel wichtiger:
Mit einer nächtlichen Attacke überfiel mich die leidige, leidige, elendig leidige Frage:
Studium.
Chemie, okay.
Aber:
Welche Richtung soll es sein? Katalyseforschung? Anorganische Chemie? Physikalische Chemie? Technische Chemie? Or what?
Was tun falls sich versage? Ein Germanistikstudium beginnen? Lektor werden?
Erstmal einen Tee trinken.

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Sonstiges:
: "Ein Käfig voller Helden" wiederentdeckt und mich drüber gefreut.

: Eine Arbeitsplatte (Küche) festgebohrt.
: Tatsächlich sind alle meine Plektren (die ohnehin nur zusammengeklaut waren) verschwunden.
Also: 5,90€ für 24 neue Plektren.

: Suche nach einem Exilliteraturgedicht vorerst aufgegeben.

Das Assitum.

selbstherrlich,
PRODIGY

Dienstag, 10. Februar 2009

Wir werden siegen!

:D

Jaahh! Ich habe heute 50€ in einer Hose gefunden!!!
Ein unerwartetes und freudebringendes Relikt aus Weihnachtstagen.
Wird gleich morgen zur Bank getragen und deponiert.

Was sonst noch...

Hab endlich "This is the life" von Amy MacDonald gelernt, mich darüber gefreut, dass ich nun endlich den gesamten Text des Joker aus "The Dark Knight" auswendig kann und bin nun auf der Suche nach einem sich zum Vortrag eignenden Exilliteraturgedicht.


endlich ein Stück reicher,
PRODIGY
Ergänzung:


Zuallerzweit: Vater, wo bitte geht's zur Küche?


Ich bin mit einem riesigen Schlag Verwirrung in den Tag gestartet, als ich morgens um 11.00 - noch schlaftrunken und bereits froh darüber, schon geradeaus laufen zu können - den üblichen Weg in die Küche nahm, nur um festzustellen, dass meine Hand, als sie sich in gewohnter Manier ihren Weg in Richtung Kühlschranktür bahnte, dort angekommen auf einmal ins Leere griff.
Ich brauchte etwa fünf Sekunden, um das Ausmaß der Veränderung in seiner Gesamtheit zu begreifen:

Nicht nur der Kühlschrank fehlte, auch war nicht einfach nur die Küche umgeräumt worden, nein, sie FEHLTE ganz und gar. Ich blickte verwirrt in eine riesige, dunkle - oder in Anbetracht der Küchenaußmaße wohl doch eher mittlere bis kleine - Leere.

Wie es aussah, hatte Vater anscheinend spontan beschlossen, die Küche zu renovieren und so fand ich alle frühstücksessentiellen Utensilien stattdessen im Wohnzimmer wieder.
Meine Mutter offenbarte mir später, dass Vater schon seit Monaten davon spricht, endlich die Küche zu renovieren. Tapeten, Schränke, Fliesen, ALLES.


Erschrocken und ein wenig schuldbewusst angesichts der über lange Zeit nicht gepflegten und sich daher offensichtlich in überaus schlechter Verfassung befindlichen Vater-Sohn-Kommunikation versuchte ich, diesen Mangel an Miteinander mit meiner Hilfe bei der Arbeit wieder gut zu machen.


Ich kann jetzt prima Tapeten entfernen.


concordantly: We are family!

immer weiter,
PRODIGY

Was gibt's Neues vom Weltkrieg?

Auf, auf, auf!

Jetzt steht natürlich die Frage im Raum: Was gibt es denn vom Tage? Neues?

Zuallererst: JA! Ferien und der laute Ruf: JUHUU!

Wobei das gerufene Juhuu jedoch ein leichter stimmlicher Kratzer begleitet, der wohl daher rührt, dass diese letzten aller meiner Winterferien zu Lasten aller Erholsamkeit getrübt werden.

Getrübt werden von der Unmenge an Aufgaben, die nun anstehen und alle gleichsam um Erledigung betteln. Und dieser Kratzer der jetzt auf dem Juhuu haftet, lässt sich auch nicht wegwischen, nein, er ist vielmehr wie ein Kratzer auf einer neu gekauften CD, der sich natürlich auch nicht so einfach entfernen lässt.
Man kann zwar versuchen, ihn zu ignorieren, doch während man den Klängen der neuen CD lauscht, weiss man die ganze Zeit, dass sicher bald der kratzerbedingte Schlinger in der Musik kommt, der das Klangerlebnis unweigerlich trüben wird; so wie die anstehenden Aufgaben die helle Ferienzeit trüben.

daher: JU~HU~~uu

weiter!
PRODIGY

Das Ende der Bescheidenheit

Nun tue ich es also auch.
Bin nun Teil des nicht mehr überschaubar sein wollenden Bloggerreiches.
Bin nun bereit, die Menschen an den Kuriositäten, Banalitäten und anderen mehr oder minder interessanten Ereignissen meines Heldenalltags teilhaben zu lassen.


Wieso?
Hmm... sinngemäß lief es so:

"P****, mach, los, führe doch auch mal einen Blog"

- "Wieso? Liest doch sowieso niemand."

"Doch, mach auch mal, das wird interessant."


Skepsis.


Man wird sehen.
Ab jetzt wird daher über das Leben meiner Person erzählt. berichtet. spekuliert. reflektiert. rekapituliert. prognostiziert. werden. und so.

PRODIGY