Mittwoch, 29. Juli 2009

7000 Tage

Heute ist es soweit. Heute ist mein 7000. Tag auf diesem Planeten.
Es war ein Mittwoch wie dieser, an dem ich das weiße Licht der Neonröhren eines ostdeutschen Kreissaals erblickte und von da an schonmal für die ersten Jahre genug von der Welt hatte. Aber das ist lange her.


Und wie begehe ich den Tag dieses Heptachilioin?


- nicht schlafen
- 3-und 4 -Raum-Wohnungen suchen
- Haferflocken essen
- Sojamilch trinken (endlich) - ist gar nicht so schlecht wie ich dachte. leider aber so teuer wie ich dachte
- Anno 1701 spielen (4000 Kaufleute, yeah)
- Kimya Dawson hören





no shadows, no reflections here,
PRODIGY

Samstag, 25. Juli 2009

50 Jahre

Großeltern. Hochzeitstag. Goldene Hochzeit. Gutes: Hausgemachtes, Gaststätte. Herzliche Glückwünsche. Hoffe gleichsam hochbejahrt & grauhaarig Hochzeit golden zu halten.

sonstiges:
Ich wollte ursprünglich danach noch zu einer Geburtstagsfeier, bin aber dann doch nicht hingegangen, denn
1. Ich kannte die Person die feierte gar nicht, wäre nur einer Freundin zuliebe mitgegangen.
2. Ich hätte Geld ausgeben müssen und seit Michael keinen inoffiziellen Unterhalt mehr zahlen kann, ist das nicht akzeptabel.
3. Ich hätte auf der Party niemanden gekannt.
4. Ich hatte kein Geschenk.

So blieb ich zu Hause, sah Die fabelhafte Welt der Amélie und spielte Anno 1701 und schreibe nun diesen Eintrag.

38%,
PRODIGY

Mittwoch, 22. Juli 2009

White & Nerdy

Ich bin von meinem Anno 1701 Marathon ganz geschwächt.
Aber ich werde trotzdem nicht aufhören.
Soziales Leben ist überbewertet. Das Internet bietet ja alles, ich muss nicht mehr rausgehen.


Ich kann zwar keine Herzen brechen, Nasen dafür umso besser.
PRODIGY

Sonntag, 19. Juli 2009

Reuniting the Families

Das war eine nette Überraschung. Ich sitze an meinem neuen Laptop und versuche über das Internet Menschenfleisch aufzutreiben, da erfahre ich dass meine Schwester zu Besuch kommen wird. (Mein Handy hat wieder Geld, ich dafür nicht.)

Schön.

Frisch aus Schweden zurückgekehrt kam sie und brachte schwedische Speisen (für mich: dreieckiges Knäckebrot, yeha) mit. Wir aßen schwedische Kekse (Mariekex), tranken Deutschen Kaffee und sahen uns Fotos vom nordischen Paradies an.

Nachdem unser Gespräch abschweift und ich meiner Schwester mal wieder vergeblich versuche zu erklären wie man denn nun sicher die Entfernungen im Weltraum bestimmt ("ja aber da misst doch keiner nach, das kann doch alles falsch sein"), spüre ich seit langem wieder ein echtes "Familien-Gefühl" :D

Es mag sein dass dieser Blogeintrag unspannend und völlig belanglos ist, aber das kann mir zum Glück egal sein.


Es muss nicht immer Zynismus sein,
PRODIGY

Mittwoch, 15. Juli 2009

Aids Party - ey, it's party

Die Nachklänge und Restvibrationen des Abiballs und des anschließenden Besuchs im Coloss (oder Collos? oder Colloss? - Warum musste Patrick nur so früh sterben?) erreichten mich, der ich die letzten Tage im Bett liegend und eine Sommererkältung (Yippi, Sommer!) verarbeitend, deswegen nicht an einem Trip an die Ostsee teilnehmen könnend und deswegen aus Frust ganz viele Vollkornstullen essend und in der Mikrowelle aufgewärmte Ovomaltine trinkend meinen neuen Laptop einweihte, eher ... nicht.


Stattdessen guckte und gucke ich nach Wohnungen in Rostock, weil ich ja in Kürze vorgebe Chemie zu studieren, um einen Vorwand zu haben mit den geilen Chmiestudentinnen Partys zu feiern. Und da macht sich ne Wohnnung ganz gut.

Ansonsten bin ich großteilig (schreibe ich obwohl es nicht ganz zutrifft, verdrehe damit zwar die Tatsachen aber "kleinteilig" klingt einfach echt richtig bescheuert), von Kommunikation abgeschnitten, da ich seit einer Woche kein Geld mehr auf meinem Mobilfunktelefon habe und somit auf die mir gesandten SMS nicht direkt antworten kann. Doch um eine neue Prepaid - Karte zu kaufen müsste ich einen Weg von über 350 m zurücklegen. Daher mache ich das erst morgen. "Morgen". haha.

Unterwegs war ich trotzdem, einmal zur Bank und zurück. Klingt nicht viel, doch mein Shirt sah aus, als wäre ich mit Wasser bespritzt worden. Wurde ich aber nicht. Das sollte an dieser Stelle genügen. Ein Bild gibt's diesmal auch, aber dafür weder eine Moral noch einen Spruch am Ende.




Ich bin hinten links

PRODIGY

Abiball, Überschall

Wow, das war was.

Es ist zuviel passiert, als dass ich die Lust aufbringen könnte, alles in einem Eintrag nochmal Revü, äh, ich meine natürlich Revue passieren zu lassen.

Trotzdem wird das jetzt wohl etwas länger.

So gut gekleidet wie nie zuvor betrat ich die Michael Jackson Gedenkstadthalle, die genug Platz bot, damit es für alle der insgesamt über 800 Gäste schön "kuschelig-gemütlich" wurde.

(vermutlich) Punkt 17.30 Uhr: Einmarsch.

Ich trete meinem Vordermann dreimal in die Hacken, davon zweimal aus Versehen.
sitzen und zuhören.

Nachdem unser Direktor John Banner mit seinen Ausführungen über Autounfälle (die ich nur mit halbem Ohr verfolgte, weil ich die ganze Zeit die Brüste meiner Nachbarin anstarren musste) fertig war, folgte die Zeugnisübergabe. Die Ehrung der besten Schüler.

also wieder sitzen und zuhören.

Dann folgte die beste Schülerrede, die das Barack-Obama-Gymnasium jemals erlebt hat, gehalten von einer guten Freundin (der Annonymität wegen hier nur bezeichnet als S. Duscha ... nein, das ist zu auffällig, dann doch lieber Steffi D.) und natürlich von MIR.

erregt

Großartig. Stühle weggeräumt, Buffett eröffnet.
Heliumluftballons. Gesang und Musik.
Essen, sitzen, reden, sitzen, umherlaufen.

Die Eltern gehen, es wird getanzt, dem überbezahlten DJ befohlen "was von MGMT" zu spielen, in Jahrbücher geschrieben und sich bei denen bedankt, die es verdient haben.

lets get physical

Das war das Wesentliche, denke ich.
Ich hör jetzt nur noch Lady Gaga,
PRODIGY

Freitag, 3. Juli 2009

not born in 89.

Vorbei. Schule.
Zeit. Papierkram.
Spiele. Mudda.
Hitze. Denken.
Tool. Menschen.

endlich. die.
viel. ein wenig.
online. deine.
lauter. wenig.
hören. treffen.

fucked in the head.


the world is mine,
PRODIGY