Samstag, 28. März 2009

Und wir denken nicht ans Ende. Das Ende kommt - zum Schluss.

Woche, du bist schon wieder weg!


Sowas, man konnte sich gar nicht richtig an dich gewöhnen, Woche. So rasch ging alles.
Kaum kommt man frisch ungewaschen zur Schule, da sitzt man auch schon in einem Raum voller religiöser Symbole und an den Wänden und bietet eine sehr durchmischte Leistung im Matheprobeabi (special thanks to the lately deceased Patrick L.).

Man hat sich nicht mal richtig an die durch das ständige Hoch- und Herunterfahren der Jalousien welchselnden Lichtverhältnisse oder madness der Lehrer (vornehmlich der englischunterichtenden Lehrer, genauer, DER EINEN, daher "madness" statt "Wahnsinn") gewöhnt oder gar den dienstäglichen Schneeschock verarbeitet, da sitzt man schon wieder verloren in der Mensa und hat auf einmal nur noch wenige Stunden bis zum Wochenende.

Hier ist nun Zeit sich auszuruhen, was nötig ist, da man ja Mittwoch noch den Geburtstag eines Freundes feierte (Beileidskarte und selfmade tarte au chocolat, was sonst?), aus einem fahrenden Auto sprang und daher in letzter Konsequenz nicht den Schlaf bekam, den man eigentlich verdiente. Man ließt und hört und hört und ließt, man beobachtet Gespräche und äußert Kommentare.
Zusätzlich (oder deswegen?) legt man sich vorübergehend eine sympathische Persönlichkeitsstörung zu und redet ab sofort nur noch in der dritten Person von sich selbst.

Die Woche verabschiedet sich mit einem leisen, verträumten Seufzer während des Abspanns von Slumdog Millionaire. (Haaachh...)


sonst:

[funny failure: Chemystery.
useless success: Physics.]

- Ich sehe die Zukunft der Einsamkeit:
Es gibt 12 Windstärkekategorien. Dazu kommen noch 5 Orkanstärkegrade (in Worten: ZWÖLF und FÜNF). - Viel Platz für den Wind.
Die Winde zerren an den vertrauten Menschen und reißen sie nach und nach fort.
Die Winde wehen sie weg, treiben sie an neue Küsten, zu fremden Orten, in neue Kleider. Hauptsache weg. Es war auch schon zu lange windstill, ich sehe es ein.
Jetzt heißt es wohl auch bald rechtzeitig den Schirm heben und sich treiben lassen; zu den steilen Rändern der glorreichen Zukunft. Vielleicht doch nicht ganz so einsam, der Wind weht bekanntlich ja auch viel an. -


Das Sonnensystem vs. Paint

den Metaphertod gestorben,

PRODIGY

Montag, 23. März 2009

I'm gonna blow up a hospital

Da ich bis um 3.45Uhr an GTA gefesselt war, jedoch schon um halb Sieben aufstehen musste, um meinen zweistündigen Schultag anzutreten, kam ich völlig übermüdet im Brian-Molko-Gymnasium an und verließ es nicht eben munterer. Danach hieß es auch noch in die Stadt zu gehen und für geiles Geld die Immergut-Festival-Karte zu kaufen, die mir letzte Woche verwehrt blieb.

Nach 2h Schlaf und weiteren 4h GTA musste ich noch einmal in die Stadt, um dort Hamsterkäufe für den Weltuntergang nächsten Samstag (ja, jetzt hab ich die Überraschung verdorben, sorry) zu tätigen, um dann -nach einer weiteren GTA-Session- zum Benefizkonzert zu gehen, nur um danach direkt zur last-rehearsal-room-party zu eilen und letztenendes kurz nach 6Uhr schlafen zu gehen.

Als Meister des guten Schlafes gelang es mir, bis kurz nach 10Uhr zu schlafen; mein schieres GTA-Pflichtgefühl weckte mich schließlich.


sonst:

3 Klausuren und 1 Probeabi to go. - Die Devise heißt: lieber scheitern als verzweifeln!


rock on, bastard!
PRODIGY


edit: SCHNEE! SCHNEE!! SCHNEE!!!
(70% des Tages habe ich aus dem Fenster geguckt :D)

Donnerstag, 19. März 2009

Es sind Erdbeeren.

Die Karten für Freitag sind gemischt: 2h Unterricht, dann viel Zeit für noch mehr GTA und am Abend schließlich Benefizkonzert des Joseph-Ratzinger-Gymnasiums und im direkten Anschluss daran the last rehearsal-room-party.

Ja, der Proberaum der Bands ReVeRB und Pete's Epileptic Episode wird in Zukunft ohne uns existieren, denn es wird allmählig Zeit.
Zeit, uns in alle Winde zu zerstreuen, um zu "gucken, wer mehr power hat" und am Ende entweder reich oder tot zurückzukehren.

Was noch?

# War von der Lesben-Aura der Englischlehrerin fasziniert
# Habe leckere Erdbeeren gegessen [Achtung, Überschrift!!!]
# gemerkt, dass ich nur noch 26 Tage lang helfe, die Welt zu verfetten


Der Countdown läuft.


auf, Auf, AUF!
PRODIGY

Montag, 9. März 2009

Deadlines

Die Arbeit von 4 Wochen in eineinhalb Tage hineingepresst: 1,5 Bücher gelesen, Halbwissen antrainiert, 16 Karteikarten angefertigt, Bilder und Grafiken gejagt. Was so ein stressinduzierter Adrenalinkick so alles bewirken kann, das ist allerhand.

Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass man eine unangenehme Aufgabe immer weiter aufschiebt, bis es auf einmal so aussieht: "So, morgen muss das Zeug fertig sein, wie weit bist du? - Ähh... so gut wie fertig..."

Aber ich habe festgestellt, dass ich diesen Druck scheinbar brauche um wirklich gut zu sein. Sonst fehlte mir in der Tat jeglicher Antrieb und am Ende produzierte ich nur substanzlosen Mist.

Ich wünschte Gott würde noch leben, um mich zu dieser geglückten Aktion zu beglückwünschen, denn ich wette er hatte damals auch ein paar Millionen Jahre Zeit, die Welt zu erschaffen, stellte dann aber irgendwann fest: "Damn, in 7 Tagen muss ich fertig sein! Fuck, ich muss mich beeilen!"


Das Ergebnis kennen wir ja.


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sonst gab's nix.


Na gut, Party und einige infantile Kritzeleien eines zukünftigen Kunststudenten auf meinen Armen.



by Mr. Marx


in line,
PRODIGY

Sonntag, 1. März 2009

"Nein, ich verzweifle nicht. Ich scheitere."

Puh!


Das war sie also, die erste Woche des Endspurts.

Wieder einmal habe ich mich erfolgreich der grausamen Idiotie vieler meiner Mitstreiter und der hirntoten Handlungsaufträge und Weisungen vieler Pädagogen erwehrt; zudem Noten im Schnittwert von 13 Punkten gesammtelt; mich trotz des Stresses furchtbar, furchtbar, furchtbar gelangweilt und meinen PC verflucht, da er mich offensichtlich verarschen wollte als es mal drauf ankam, der Schlawiner.

Welche Erfolge gab es, Mylord?

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen Brief nach Polen geschickt. Ich tat es nicht für mich, sondern im Auftrag einer anderen Person, welche es durch widrige Umstände nicht selbst tun konnte und ich tat es trotz latenter Abneigung, weil es angeblich "um Liebe und Tod" ging.

haha.

Ich habe bei einer Kunsthausarbeit das Korrekturlesen übernommen.

Ich wurde von meinem Arbeitgeber (einem skrupellosen multinationalen Konzern) fürs Nichtstun bezahlt.

Ich habe 4 der 6 Aufgaben bewältigt, für die beiden letzten anstehenden hat sich unverhofft eine Gnadenfrist ergeben, juhu.

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der Rest ist bekanntlich Hobby, deshalb nun hier ein StoMo-Film eines Freundes.

wer hier Substanz vermisst, wird auch das nächste Mal nicht fündig,
PRODIGY